Weniger ist mehr! Conversion Case Study mit 300% Uplift

Vor Optimierung300% Uplift einer Conversion Rate klingen doch sehr verlockend! Oder nicht?

Und wenn man bedenkt, wie sich die Kosten pro Lead dabei verringern so wird schnell klar – wie wichtig Conversion Optimierung im Performance Marketing ist! Dazu kommt, dass die vorgestellte Case Study mal wieder beweist, wie einfach es ist, durch Reduzieren von Inhalten die Conversion Rate zu steigern – Weniger ist mehr (less is more)!

Kleine Änderungen – große Wirkung.

Hier geht’s zur Conversion Case Study

Gefunden haben wir diese Case Study im Google Website Optimizer Blog http://websiteoptimizer.blogspot.com/2011/03/case-study-universal-technical.html

Landingpage vorher

Das Universal Technical Institute bewirbt über Adwords Landingpages für Job-Suchende in den Bereichen Automotive, Diesel, Collision, and Motorcycle Repair und bietet Kurse für solche an, die Techniker in der Marine oder bei NASCAR werden wollen.

Auf der Landingpage sind entsprechend viele Formular-Felder enthalten, die die Besucher ausfüllen müssen (siehe Screenshot)

Vor OptimierungZum Vergrößern bitte klicken!

Bildquelle: siehe Artikel-Link

Landingpage nachher

Bei der Optimierung wurde ein wesentlicher Punkt berücksichtigt.

Das Formular, das vorher am Stück auf der Seite eingebunden wurde, ist in der neuen Variante über verschiedene Prozess-Schritte verteilt worden. Zum anderen ist in der neuen Variante ein Video enthalten (das wir aber leider nicht online sehen konnten).

Landingpage nachher

Zum Vergrößern bitte klicken!

Bildquelle: siehe Artikel-Link

Die Ergebnisse

Laut Google Blog konnte die Conversion Rate um +300% gesteigert werden.

Des weiteren konnten die Kosten pro Applikations-Anfrage halbiert werden.

Die Kunst der Lead Generation

Einer der wichtigsten Aspekte bei dieser Case Study ist, dass die Abfrage persönlicher Daten in einen Prozess überführt wurde. Der User bekommt somit nicht die geballte Ladung an Formular-Feldern präsentiert, sondern nur einen Teil. Für den User ist es “verträglicher”, wenn die Daten nicht mit einmal abgefragt, sondern in einzelne “Sinn-Schritte” unterteilt werden. Dabei liegt der Fokus des Besuchers jedes Mal auf einer Aufgabe, die es zu erledigen gilt. Die Botschaft lautet, wie so häufig ” Weniger ist mehr”!

Hier ein paar Tipps zur Optimierung von Formularfeldern

  • Weniger sensible Daten sollten zuerst abgefragt werden
  • Sensible Daten wie Telefonnummer, etc. erst am Schluss
  • Verteilen Sie die Abfrage über mehrere Schritte
  • Wenn sensible Daten abgefragt werden, dann geben Sie (evtl. per Tooltipp) eine Erklärung, warum Sie diese Daten benötigen
  • Nehmen Sie den Usern die Angst, dass etwas schlimmes mit den Daten passiert
  • Zeigen Sie einen Fortschrittsbalken, um den User Orientierung zu geben
  • Beschriften Sie die Einzelschritte mit kurzen prägnanten Überschriften
  • Nutzen Sie Inline Validation, um den Prozess so fehlertolerant wie nöglich zu gestalten (Eine Case Study zu inline validation gibt es hier)

Viel Erfolg bei der Optimierung!

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Kommentar

Eine Antwort auf Weniger ist mehr! Conversion Case Study mit 300% Uplift

Schönes Beispiel aber eigentlich aich nicht wirklich übeaschend. Das Prinzip wird bei jeglichen Datenerhebungen und Beim Design von Fragebögen schon seit über 30 Jahren angewendet. Das Rad muss nicht jedes mal neu erfunden werden und manchmal lohnt es sich einfach mal nachzuschauen wie das früher offline gelöst wurde – gilt auch für mich ;) Ein toller Blog zu dem Thema findet ihr unter http://www.whichtestwon.com

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Published: März 16th, 2011
Author: Gabriel Beck
Posted in: Conversion Optimierung Blog
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