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Google hebt die Grenzen des Informationsflusses zwischen seinen verschiedenen Diensten nun endgültig auf. Schon zuvor ließen sich Suchvorschläge bei eingeloggten Google-Nutzern u.A. von YouTube-Views und Google+-Interessen inspirieren. Nun hat der Trend mit den neuen Datenschutzbestimmungen einen kräftigen Schub nach vorne bekommen: In Zukunft gibt es nur noch ein gemeinsames Google-Konto für alle Anwendungen und Dienste des Konzerns. Das kann ernsthafte Veränderungen bedeuten – für SEO, aber auch für den freien Nutzer im Web.
Was ist neu in den Bestimmungen?
Was beispielsweise für Apple-Nutzer mit der Apple-ID bereits gang und gäbe ist, trifft nun auch für Google-Accounts zu: Ab dem 1.3.2012 werden sämtliche Beschränkungen zwischen den verschiedenen Google-Anwendungen aufgehoben. Es gibt nur noch einen gemeinsamen Datenspeicher für die Aktivitäten eines eingeloggten Google-Nutzers. Das bedeutet: Google kann bequem alle Informationen, die sich bei der Nutzung der Dienste ergeben, kombinieren und sich ein deutlich besseres Profil des Users zusammenbauen. Bedacht werden sollte: Im Vergleich zu Apple- oder Microsoft-Konten ist die Fülle an Informationsquellen noch um ein Vielfaches höher!

Googles Notiz zur Änderung der Datenschutzbestimmungen
Warum tut Google das?
Googles Devise lautet von jeher: „Don’t be evil“. Nichts Böses tun, sondern dem Nutzer mehr Vorteile verschaffen – das sind die Argumente, die das Unternehmen gegen die bereits zahlreichen Beschwerden anbringt. Zum einen ersetzt die einheitliche Datenschutzbestimmung nun die über 70 verschiedenen derzeit noch gültigen Dokumente. So erspart sich der User die Zustimmung für jeden einzelnen Dienst. Zum anderen kann Google dem User auf diese Weise noch gezieltere und persönlich besser zugeschnittene Angebote zu präsentieren. Im Klartext heißt das: personalisierte Werbung. AdWords-Anzeigen werden nun stärker von der Aktivität und den persönlichen Angaben des Verbrauchers abhängen. Was als Gewinn für den Nutzer präsentiert wird, ist natürlich vor allem dem finanziellen Interesse von Google geschuldet. Die Anzeigen sind schließlich die Haupteinnahmequelle von Google: passendere Anzeigen erzeugen mehr Klicks und mehr Klicks bedeuten mehr Geld für Google. Also eine Win-win-Situation?
Der User sitzt im Glashaus
Datenschützer aus aller Welt haben bereits Protest eingelegt – und das zu Recht. Das Nutzerprofil, das sich Google aus seinen Anwendungen zusammenbauen kann, ist beispiellos und würde manchen Geheimdienst blass machen vor Neid. Über die Websuche erfährt Google ohnehin schon umfassend über Lebenssituation, Vorlieben und Interessen des Menschen. Mit Diensten wie Maps, Latitude und Co. lässt sich ein fast vollständiges Bewegungsprofil erstellen. Ein persönlicher Google-Kalender ergänzt dies prima und hilft Google dabei, die Vorhaben der User zu antizipieren. Abgerundet wird die Sache letztendlich von einem gut genutzten Mail-Account.
Guter Service oder beängstigende Informationsgier?
Google selbst führt dazu ein praktisches Beispiel im abgebildeten Video an: Ein Mitarbeiter hat einen wichtigen Termin und Google erinnert ihn daran, dass er jetzt losfahren muss, um rechtzeitig dort anzukommen. In diesem kompakt geschilderten Fall steckt allerdings bereits eine ganze Fülle an verarbeiteten Informationen:
- Welchen Termin hat der Nutzer für welche Zeit in seinem Kalender eingetragen?
- Wo findet dieser Termin statt?
- Wo befindet sich der Nutzer zum aktuellen Zeitpunkt?
- Wie ist die Verkehrslage? (Weiterführend ist ggf. noch das Fortbewegungsmedium spezifiziert)
Hier muss sich nun jeder selbst die Frage stellen: Überwiegt der persönliche Nutzen? Oder gibt man zu viele Informationen an eine zentrale Stelle preis? Google ist sicher nicht das einzige Unternehmen, welches gut und gerne Nutzerinformationen sammelt. Es bleibt nur strittig, ob man besser seine Informationen alle einer Firma geben möchte oder sie über mehrere verteilt. Wer einen Google-Account hat und mit den neuen Bedingungen nicht einverstanden ist, kann bis zum Inkrafttreten am 1. März natürlich sein Konto löschen.
Wie wirkt sich das auf SEO aus?
Die neue Privacy Policy ist nur Teil eines ganzen Schwungs an Änderungen, die Google innerhalb der letzten Wochen durchgeführt hat – man erinnere sich noch an Search Plus Your World. Wenn Suchergebnisse nun mehr und mehr von Nutzerdaten abhängig werden, gestaltet sich die klare Aussage über Rankingpositionen, Veränderungen und Messbarkeit von SEO-Erfolgen immer schwieriger. Setzen sich personalisierte Suchergebnisse auf lange Sicht durch, wird man umdenken müssen. Dies bedeutet die Erschließung neuer Felder neben der klassischen Optimierung. Zum einen wird weiterhin die Pflege von Netzwerken im Social Web wichtiger werden, in welchem Bereich explido mit Social Media und den Media Agents im SEO-Bereich gut aufgestellt ist. Die Erweiterung des Portfolios um Spartenoptimierungen wie Places oder Produktsuche sorgt zudem für Festigkeit gegenüber massiven Veränderungen der organischen Suchergebnisse.
Fazit
Das Ende von SEO ist (auch) die neue Datenschutzbestimmung und Vorgehensweise von Google nicht. Es wird jedoch wichtiger, am Ball zu bleiben, zu beobachten und zu reagieren. In Sachen Persönlichkeitsbestimmung, Wettbewerbsrecht und Datenschutz wird Google dagegen noch massiv zu kämpfen haben. Klar kann die Vereinheitlichung aller Google-Dienste eine gute und nützliche Sache sein. Es ist aber eine Frage des Vertrauens.
Die Auswirkungen von Search Plus Your World auf SEO
Google hat angekündigt, seine Suche der größten Veränderung des Algorithmus seit langem zu unterziehen: Search Plus Your World. Die organischen Suchergebnisse werden mit Profilen, Textbeiträgen, Bildern und anderen Elementen aus sozialen Netzwerken angereichert, so dass in vielen Fällen kaum zwei User für dasselbe Keyword die gleichen Ergebnisse erhalten werden.
Nachdem wir die Auswirkung auf bezahlte Anzeigen beleuchtet haben, wollen wir heute klären, welche Veränderungen im Bereich der Suchmaschinenoptimierung zu erwarten sind und welche Chancen und Risiken Search Plus Your World auch für Google darstellt. Ein dritter Beitrag wird sich als Abschluss mit dem Thema Search Plus Your World aus Social-Media-Sicht beschäftigen.
Nach den Universal-Search-Einblendungen, die Googles Spartensuchen wie Bilder, Videos oder Produkte in die Standardsuchergebnisse gemischt haben, ist Search Plus Your World die nächste Evolutionsstufe. Erstmals werden dem Nutzer Suchergebnisse präsentiert, auf die nur er Zugriff hat. Nach aktuellem Stand wird allerdings nur Google+ in die persönlichen Ergebnisse mit eingebunden, was für SEO der wichtigste Ansatzpunkt für eine Optimierung darstellt.

Search Plus Your World mit Umschalt-Button zur regulären Suche
Verbreitung der neuen Algorithmen
Google verwendet für Search Plus Your World das Opt-Out-Prinzip. Der Nutzer bekommt von Haus aus die neue personalisierte Ergebnisliste vorgesetzt und kann auf eigenen Wunsch zur gewöhnlichen Suche ohne Google+-Inhalte wechseln (siehe Markierung in der Abbildung). Derzeit verwendet die überwiegende Mehrzahl der User die Standardeinstellungen ohne eigene Anpassungen für Google-Suchen. Man kann also davon ausgehen, dass auch Search Plus Your World in Zukunft bei der Mehrheit Anwendung finden wird.
SEO für Search Plus Your World
Wie optimiert man nun auf eine Suche, in der die Aktivität in Google+, die Suchhistorie und die Vernetzung des Users eine wesentliche Rolle spielt? „Klassisches“ SEO stößt hier an seine Grenzen, weshalb ein weitflächiges Denken notwendig ist. Erstellung, Verbreitung und Monitoring von Inhalten in sozialen Netzwerken werden durch den Vorstoß von Google erheblich an Bedeutung gewinnen und fester Bestandteil von SEO werden. Beiträge in Google+ müssen ähnlich wie Textcontent auf einer Website für entsprechende Keywords optimiert werden – eigene Keywordstrategien für personalisierte Suchen sind dazu unumgänglich.
Die Entwicklung, die sich über die letzten Jahre abgezeichnet hat, wird hier auf ein neues Level gehoben: die Verschmelzung von klassischer Websuche und Social Media. Gleiches muss daher für SEO gelten.
Der Nutzen für den User
Es bleibt abzuwarten, inwiefern die Einbindung von Social-Media-Beiträgen auf Akzeptanz seitens der User trifft. Für einige mag es praktisch sein, wenn sie Beiträge aus dem Netz und aus ihrem persönlichen Umfeld auf einer Ergebnisseite präsentiert bekommen. Die Kehrseite ist, dass die Your-World-Beiträge im Fall einer reinen Informationsbeschaffung eher hinderlich sein können. Wer nach Informationen über sein Urlaubsziel sucht, möchte häufig nicht unbedingt die Reisefotoalben seiner Google+-Freunde angezeigt bekommen. Unklar ist auch noch, in welchem Umfang Search Plus Your World für nicht eingeloggte Nutzer bzw. Google-Konto-Verweigerer zukünftig zur Verfügung steht.
Die Rechtslage bei Search Plus Your World
Die Zukunft für Search Plus Your World bleibt ungewiss. Der Fakt, dass ausschließlich Suchergebnisse von Google+ zugelassen sind, kann durchaus als ein Versuch gewertet werden, eine unrechtmäßige Monopolstellung zu erreichen, indem das hauseigene soziale Netzwerke promotet und bevorzugt wird. Unterstützt wird dies noch durch die zuvor erwähnte Opt-Out-Regelung, auch wenn sich der neue Suchalgorithmus relativ leicht abschalten lässt. Es wird noch von mehreren US-Instanzen geprüft, wie weit Search Plus Your World rechtlich zulässig ist. Bis zu einer eindeutigen Entscheidung dürfte für Google allerdings noch genügend Zeit vergehen, um ihre neue Entwicklung weitflächig einzusetzen und bekannt zu machen.
Google plant einen tieferen Einstieg in den wachstumsstarken Markt des Online-Versandhandels. Nach einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung will der amerikanische Internetkonzern im kommenden Jahr einen Lieferservice für Online-Einkäufe starten. Hierdurch sollen Kunden ihre online bestellten Waren innerhalb eines Tages erhalten.
Vorbild für das neue Versandangebot ist der Lieferdienst „Prime“ des Onlinehändlers Amazon. Dort erhalten Kunden ihre bestellten Artikel versandkostenfrei am nächsten Werktag – ein Jahresbeitrag von 29 Euro macht es möglich. In den USA hat Amazon den Leistungsumfang von „Prime“ bereits um Zusatzleistungen ergänzt. So steht den Nutzern unter anderem ein kostenloser Video-Streaming-Dienst zur Verfügung. Für das neue Lieferangebot wird Google seine Kunden wohl ebenfalls zur Kasse bitten. Die eigentliche Logistikdienstleistung übernimmt ein Paketversender, beispielsweise UPS.
Nach Expertenansicht berücksichtigt der Google-Vorstoß die Tatsache, dass Kunden immer häufiger die Produktsuche über Suchmaschinen links liegen lassen. Stattdessen suchen sie Produkte direkt auf den Seiten von Online-Händlern wie Amazon, eBay und Co. Aus diesem Grund hat Google seine Services zur Produktsuche systematisch ausgebaut: Neben Käuferbewertungen und Erfahrungsberichten stehen seit kurzem auch grafische Produktanzeigen (so genannte Product Listing Ads) bereit. Zudem finden Online-Shopper zukünftig Informationen zur Verfügbarkeit des gewünschten Produktes in einem nahe gelegenen Ladegeschäft. Der neue Lieferdienst komplettiert Googles Bemühungen, Kunden auf der eigenen Oberfläche zu halten und stärker an sich zu binden.
Wettbewerber nutzen verändertes Suchverhalten für eigene Werbemodelle
Auch im Ringen um Anzeigenkunden, mit denen Google einen Großteil des Umsatzes macht, hält der Wettbewerb Angebote bereit. Beispielsweise bietet Amazon.com die Schaltung bezahlter Produktanzeigen auf seiner Seite an. Ähnlich dem AdWords-Modell von Google, legen Werbetreibende Stichwörter (so genannte Keywords), Beschreibungen und Gebote für ihre Produkte fest.
Klickt der Kunde auf eine Anzeige, leitet ihn das System auf eine externe Webseite oder auf die entsprechende Produktkategorie innerhalb des Amazon-Shops weiter. Der Preis für eine Anzeige richtet sich nach einem Cost-Per-Click Modell. Der Werbekunde legt fest, wie viel er für die Schaltung seiner Anzeige zu zahlen bereit ist. Die tatsächlich anfallenden Kosten errechnen sich anhand der Klickzahlen und des abgegebenen Anzeigengebots. In Zukunft dürfte die Popularität und Markenbekanntheit einzelner Versandhändler weiter zunehmen – damit steigt auch ihre Attraktivität für Werbekunden. Google baut für diesen Fall vor. (von Lars Kraft)
Nach der Einführung in den USA und einer kurzen Betaphase sind die Product Listing Ads oder Produktanzeigen nun für alle AdWords Kunden in Deutschland, Frankreich und Großbritannien verfügbar.
Was sind Produktanzeigen?
Produktanzeigen sind nicht zu verwechseln mit der Anzeigenerweiterung ProduktPlusbox. Produktanzeigen sind eigenständige Anzeigen, die neben den Textanzeigen auf der rechten Seite erscheinen können.
Produktanzeigen erscheinen, wenn ein Suchbegriff mit einem Artikel aus dem Produktfeed im Merchant Center Konto übereinstimmt. Bei Produkt-Targeting wird auf Grundlage der Informationen im Merchant Center Konto automatisch ermittelt, welche Produkte für Anzeigenformate mit Erweiterungen und für Anzeigenformate mit Produktinformationen geschaltet werden. Demnach ist es erforderlich, dass das AdWords Konto mit dem Merchant Center Konto verknüpft wird. Da die Produktanzeigen keine Keyword-basierte Anzeigen sind, ist die Anzeigenschaltung mit nur geringem Aufwand umgesetzt.
Der größte Vorteil bei der Schaltung von Produktanzeigen ist, dass sowohl eine Textanzeige als auch eine Produktanzeige gleichzeitig erscheinen können. Somit steigt die Sichtbarkeit. Die attraktiven und ansprechenden Produktabbildungen führen zu höheren Klickraten. Detailliertere Informationen wie Preis, Produktbild und Händlerinformationen schon vor dem ersten Klick führen zu einer höheren Conversion Rate. In den letzten Wochen gesammelten Erfahrungen in der Testphase zeigen tatsächlich eine gute Performance auf.
Es gilt nach wie vor: Qualitativ erstellte Produktfeeds mit möglichst genauen Produktinformationen führen auch bei den Produktanzeigen zu höherer Auslieferungsrate und zu relevanten Suchergebnissen.
Anfang November hat Google angekündigt, dass die bezahlten Anzeigen ab sofort nicht nur auf der rechten Seite, sondern auch unter den Suchergebnissen erscheinen können. Diese Darstellung könnte manchen Tablet- und Smartphone-Nutzern schon vertraut vorkommen, auf Desktop Geräten konnte das neue Erscheinungsbild jedoch nur vereinzelt gesichtet werden.
Die neue Auslieferungsart wird von Google dynamisch optimiert und je nach Erfahrungswerten öfter oder seltener angezeigt.
Da die Neuerung nur Anzeigen betrifft, die nicht immer unter den Top 3 Positionen erscheinen, stellen sich die Inserenten berechtigt die Frage, ob ihre Anzeigen von Nutzern weiterhin mit derselben Intensität wahrgenommen werden oder eine Erhöhung der Klickgebote (Cost-per-Clicks) erforderlich sein wird.
Google stützt sich auf das Argument, dass die übrigen Anzeigen unter den Suchergebnissen von Nutzern besser wahrgenommen werden, weil man ja von oben nach unten liest. Werden aber die Nutzer wirklich schnell erkennen, dass sie ab sofort mit der Maus nach unten scrollen müssen um weitere Anzeigen zu sehen? Inwiefern unterscheidet sich die obere Hälfte der Suchergebnisseite bei stark gebuchten Begriffen von Suchergebnisseiten bei Suchbegriffen mit geringem Wettbewerb? In beiden Fällen sehen Nutzer maximal 3 Anzeigen und eine leere weiße Fläche auf der rechten Seite.
Sollten Sie bei Ihren gebuchten Keywords feststellen, dass die Suchergebnisse nach dem neuen Erscheinungsbild ausgeliefert werden, können Sie daraus folgendermaßen profitieren:
1. Entweder ist Ihre Anzeige oben platziert:
Mit der Sicherstellung einer Position unter den ersten drei Anzeigen ist man nachwievor an den relevantesten Positionen der gesamten Suchergebnisseite. Somit sind Klicks und gute Klickraten gewährleistet.
2. Oder Ihre Anzeige ist unten platziert:
Nach der Google-Testphase erzielten die unten platzierten Anzeigen eine bessere Klickrate gegenüber den Anzeigen, die auf der rechten Seite angezeigt wurden. Der Inserent ist also auf diesen neuen Positionen 4-6 immer noch weitaus besser gelistet, als er es mit der althergebrachten Auslieferung rechts gewesen wäre.
Wir bei explido sind jedenfalls sehr gespannt, ob bei den obigen Anzeigen die Sales-Conversion-Rate steigt, und bei den unteren Anzeigen dank einer höheren Klickrate die tatsächlichen CPCs sinken. Es bleibt abzuwarten und nicht vergessen: Ab jetzt immer schön die ganze Suchergebnisseite von oben nach ganz unten lesen!
Am 13.September war es wieder soweit: Die Search Marketing Expo (SMX) in New York öffnete ihre Pforten. Die SMX ist die bekannteste Konferenz für Suchmaschinenmarketing weltweit und findet jährlich in zahlreichen Metropolen der Welt statt.
Da die USA als Trendsetter in der gesamten Online Branche gelten, war auch explido mit Georg Genfer, Head of SEA, auf der dreitägigen Konferenz vertreten, um Trends zu erfahren, Tipps zu erhalten und mit neuen Technologien vertraut zu werden.
Vortragstitel wie „Are You Ignoring Display Advertising? If So, Are You Crazy?“ oder großflächige Werbeaufsteller mit der Aufschrift “Search hard – display harder” weisen verstärkt auf die rasant zunehmende Bedeutung von Online-Display-Advertising hin. Das Thema „Mobile Marketing“ überholt laut neuester Studien alle Social Media Budgets und große Toolanbieter wie Marin Software, Adobe oder Kenshoo drängen mit immer ausgefeilteren vermeintlichen Komplettlösungen auf den europäischen Markt. Dies gewinnt vor allem an Bedeutung, da es zukünftig kein „Kanaldenken“ mehr geben wird und alle Onlinemaßnahmen einheitlich aggregiert und ausgewertet werden müssen. Unabhängig ob externe oder agenturinterne Technologien: Mögliche Einschränkungen oder Verbote bei Cookietracking vor allem in Zusammenhang mit Remarketing Maßnahmen wird alle am Markt beteiligten betreffen.
Letztendlich bot die SMX East aber auch eine ideale Plattform, um sich mit Gleichgesinnten rund um das Thema SEA-Kampagnenmanagement auszutauschen und so gerade im professionellen performancegetriebenen Pay-per-Click (PPC)-Bereich wertvolle Tipps und Tricks zu erhalten.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Trends und Insights aus New York keine bahnbrechenden Neuerungen zu den Entwicklungen in Europa darstellen und Agenturen und Werbetreibende der „alten Welt“ sich in keinster Weise hinter ihren US-amerikanischen Kollegen verstecken müssen was Umsetzung von Trends und ganzheitliches Denken im SEA-Online-Marketing betrifft. Im Fokus wird jedoch zunehmend der Einfluss großer amerikanischer Toolanbieter stehen, welche vor allem Europa als erweiterten Zielmarkt für sich erobern werden und dem Gedanken der Kolonialisierung eine historisch neue Bedeutung geben.
Wer mehr erfahren möchte, erhält unter folgendem Link eine Zusammenfassung ausgewählter Vorträge. Download
Google hat für nächste Woche eine Änderung der Anzeigendarstellung angekündigt: In Zukunft wird der Domain-Name in der URL nur noch in Kleinschreibweise zulässig sein. Derart standardisierte Search Ads haben bei Google Test-Studien zu einer verbesserten User-Erfahrung und höheren Klickraten geführt.
Die Anzeigen-URL Google.Adwords.de/News wird dann beispielsweise folgendermaßen angezeigt: google.adwords.de/News. Wie an diesem Beispiel ersichtlich, kann innerhalb der Subdirectories (nach dem „/“) weiterhin mit Großbuchstaben gearbeitet werden.
Die Änderung wird automatisch für alle Konten durchgeführt, die Anzeigen müssen nicht entsprechend angepasst werden.
Ob sich die Maßnahme tatsächlich positiv auf die Klickraten auswirkt bleibt jedoch abzuwarten: Bei längeren Domains mit Kombinationen mehrerer Wörter leidet möglicherweise die Lesbarkeit. Wir halten Sie auf dem Laufenden, welche Auswirkungen wir im Bereich SEA feststellen werden.
On the 20. November 2010, only 41 days remaining until the end of the year on that date, wow, tnx Wikipedia for that info, Audi wrote on their official Audi facebook fan page that the first 300 facebook fans will get an Audi „AugmentedRealityKalender“ with a nice last sentence „Natürlich nur solange Vorrat reicht.“ („Only while stocks last.“)
Well, within seconds Audi fans wrote an email to the Audi facebook team and as you can imagine that 23.333 fans can be very quick…

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Das Google Content Netzwerk erreicht zwei Drittel aller User in Deutschland und bietet sich somit hervorragend für reichweitenstarkes Branding und zur Stammkundengewinnung an. Ein gewisser Streuverlust war bisher nicht von Anfang an zu vermeiden, da den Werbetreibenden nicht bekannt gegeben wurde, auf welchen Sites innerhalb des Content-Netzwerkes ihre Anzeigen bei Ausrichtung nach Keywords ausgeliefert wurden.
Doch Google hat jetzt ein Prognose-Tool entwickelt, mit dem mit ca. 80-85%-iger Wahrscheinlichkeit eine Vorhersage getroffen werden kann, auf welchen Websites/ Placements die Anzeigen erscheinen würden.
Der Kampagnenmanager kann vorab
- verschiedene Keywords testen, um zu sehen, wo die Anzeigen ausgeliefert werden und so ein optimales Keyword-Portfolio erstellen.
- irrelevante Seiten von Anfang an ausschließen, die voraussichtlich nicht die gewünschte Zielgruppe erreichen.
Mit dem Content Prediction Tool sind eine verbesserte Performance neu angelegter Content Kampagnen und eine hilfreiche Unterstützung bei der Optimierung zu erwarten. Erste Erkenntnisse werden explido Kunden natürlich aus erster Hand erfahren.
Search Base Keyword Tool und Keyword Tool jetzt vereint
Google bastelt seit einiger Zeit am Keywords Tool und kombiniert die Funktionen des alten Keyword Tools mit denen des Search Based Keywordtools.
Die Integration der beiden Tools ist nun abgeschlossen und das updated Keywordtool wird als finale Version vorgestellt. Die beiden alten Tools werden noch bis Ende August unter ihrer alten URL Verfügbar sein, danach wird die Adresse auf das Updated Keyword Tool verlinken.







