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Google hebt die Grenzen des Informationsflusses zwischen seinen verschiedenen Diensten nun endgültig auf. Schon zuvor ließen sich Suchvorschläge bei eingeloggten Google-Nutzern u.A. von YouTube-Views und Google+-Interessen inspirieren. Nun hat der Trend mit den neuen Datenschutzbestimmungen einen kräftigen Schub nach vorne bekommen: In Zukunft gibt es nur noch ein gemeinsames Google-Konto für alle Anwendungen und Dienste des Konzerns. Das kann ernsthafte Veränderungen bedeuten – für SEO, aber auch für den freien Nutzer im Web.
Was ist neu in den Bestimmungen?
Was beispielsweise für Apple-Nutzer mit der Apple-ID bereits gang und gäbe ist, trifft nun auch für Google-Accounts zu: Ab dem 1.3.2012 werden sämtliche Beschränkungen zwischen den verschiedenen Google-Anwendungen aufgehoben. Es gibt nur noch einen gemeinsamen Datenspeicher für die Aktivitäten eines eingeloggten Google-Nutzers. Das bedeutet: Google kann bequem alle Informationen, die sich bei der Nutzung der Dienste ergeben, kombinieren und sich ein deutlich besseres Profil des Users zusammenbauen. Bedacht werden sollte: Im Vergleich zu Apple- oder Microsoft-Konten ist die Fülle an Informationsquellen noch um ein Vielfaches höher!

Googles Notiz zur Änderung der Datenschutzbestimmungen
Warum tut Google das?
Googles Devise lautet von jeher: „Don’t be evil“. Nichts Böses tun, sondern dem Nutzer mehr Vorteile verschaffen – das sind die Argumente, die das Unternehmen gegen die bereits zahlreichen Beschwerden anbringt. Zum einen ersetzt die einheitliche Datenschutzbestimmung nun die über 70 verschiedenen derzeit noch gültigen Dokumente. So erspart sich der User die Zustimmung für jeden einzelnen Dienst. Zum anderen kann Google dem User auf diese Weise noch gezieltere und persönlich besser zugeschnittene Angebote zu präsentieren. Im Klartext heißt das: personalisierte Werbung. AdWords-Anzeigen werden nun stärker von der Aktivität und den persönlichen Angaben des Verbrauchers abhängen. Was als Gewinn für den Nutzer präsentiert wird, ist natürlich vor allem dem finanziellen Interesse von Google geschuldet. Die Anzeigen sind schließlich die Haupteinnahmequelle von Google: passendere Anzeigen erzeugen mehr Klicks und mehr Klicks bedeuten mehr Geld für Google. Also eine Win-win-Situation?
Der User sitzt im Glashaus
Datenschützer aus aller Welt haben bereits Protest eingelegt – und das zu Recht. Das Nutzerprofil, das sich Google aus seinen Anwendungen zusammenbauen kann, ist beispiellos und würde manchen Geheimdienst blass machen vor Neid. Über die Websuche erfährt Google ohnehin schon umfassend über Lebenssituation, Vorlieben und Interessen des Menschen. Mit Diensten wie Maps, Latitude und Co. lässt sich ein fast vollständiges Bewegungsprofil erstellen. Ein persönlicher Google-Kalender ergänzt dies prima und hilft Google dabei, die Vorhaben der User zu antizipieren. Abgerundet wird die Sache letztendlich von einem gut genutzten Mail-Account.
Guter Service oder beängstigende Informationsgier?
Google selbst führt dazu ein praktisches Beispiel im abgebildeten Video an: Ein Mitarbeiter hat einen wichtigen Termin und Google erinnert ihn daran, dass er jetzt losfahren muss, um rechtzeitig dort anzukommen. In diesem kompakt geschilderten Fall steckt allerdings bereits eine ganze Fülle an verarbeiteten Informationen:
- Welchen Termin hat der Nutzer für welche Zeit in seinem Kalender eingetragen?
- Wo findet dieser Termin statt?
- Wo befindet sich der Nutzer zum aktuellen Zeitpunkt?
- Wie ist die Verkehrslage? (Weiterführend ist ggf. noch das Fortbewegungsmedium spezifiziert)
Hier muss sich nun jeder selbst die Frage stellen: Überwiegt der persönliche Nutzen? Oder gibt man zu viele Informationen an eine zentrale Stelle preis? Google ist sicher nicht das einzige Unternehmen, welches gut und gerne Nutzerinformationen sammelt. Es bleibt nur strittig, ob man besser seine Informationen alle einer Firma geben möchte oder sie über mehrere verteilt. Wer einen Google-Account hat und mit den neuen Bedingungen nicht einverstanden ist, kann bis zum Inkrafttreten am 1. März natürlich sein Konto löschen.
Wie wirkt sich das auf SEO aus?
Die neue Privacy Policy ist nur Teil eines ganzen Schwungs an Änderungen, die Google innerhalb der letzten Wochen durchgeführt hat – man erinnere sich noch an Search Plus Your World. Wenn Suchergebnisse nun mehr und mehr von Nutzerdaten abhängig werden, gestaltet sich die klare Aussage über Rankingpositionen, Veränderungen und Messbarkeit von SEO-Erfolgen immer schwieriger. Setzen sich personalisierte Suchergebnisse auf lange Sicht durch, wird man umdenken müssen. Dies bedeutet die Erschließung neuer Felder neben der klassischen Optimierung. Zum einen wird weiterhin die Pflege von Netzwerken im Social Web wichtiger werden, in welchem Bereich explido mit Social Media und den Media Agents im SEO-Bereich gut aufgestellt ist. Die Erweiterung des Portfolios um Spartenoptimierungen wie Places oder Produktsuche sorgt zudem für Festigkeit gegenüber massiven Veränderungen der organischen Suchergebnisse.
Fazit
Das Ende von SEO ist (auch) die neue Datenschutzbestimmung und Vorgehensweise von Google nicht. Es wird jedoch wichtiger, am Ball zu bleiben, zu beobachten und zu reagieren. In Sachen Persönlichkeitsbestimmung, Wettbewerbsrecht und Datenschutz wird Google dagegen noch massiv zu kämpfen haben. Klar kann die Vereinheitlichung aller Google-Dienste eine gute und nützliche Sache sein. Es ist aber eine Frage des Vertrauens.
Der Einfluss von Social Media Content auf die personalisierte Suche
Jeden Tag füttern Millionen von Usern die sozialen Netzwerke mit Texten, Bildern und Videos. Wertvoller Content, den die Suchmaschinen zukünftig eng an ihre traditionelle Suche anbinden. Google ist hier der Vorreiter. Der Internetkonzern hat die personalisierte Suche „Search, Plus Your World“ kürzlich für seine englischsprachige Seite frei geschaltet.
In der vergangenen Woche haben wir die neue Funktion aus SEA- und SEO-Sicht beleuchtet. Heute zeigt unser Social Media Team, wie soziale Inhalte die Google-Suche beeinflussen und welche Marketingchancen sich daraus für Unternehmen ergeben.
Social Networks haben heute bereits über eine Milliarde Nutzer weltweit. Allein Facebook bringt es auf über 800 Millionen Profile. Google+, das neueste Netzwerk am Markt, hat nach eigenen Angaben bereits 90 Millionen Registrierungen - Tendenz steigend! In Anbetracht der Datenmengen, die von den Usern erstellt, veröffentlicht und kommentiert werden, entstehen Unmengen an Informationen. Darunter viel Nonsens, aber auch eine Vielzahl an hilfreichen Informationen.
An diesem Punkt setzt Google mit „Search, Plus Your World“ an. Die personalisierte Suche bevorzugt Inhalte, die Freunde und Bekannte im Google+ Netzwerk veröffentlicht haben. Diese Treffer tauchen ganz oben in den Suchergebissen auf und drücken damit die „anonymen“ Treffer nach unten. Trotz der vergleichsweise geringen Nutzeranzahl, lohnt es sich für Unternehmen bereits jetzt bei Google+ einzusteigen. Im Folgenden drei Gründe, warum Sie schon jetzt aktiv werden sollten:
1. Neue Mitglieder gewinnen
- Integration des +1-Button auf der Ihrer eigenen Webseite
- Suchen und Folgen von Influencern und Multiplikatoren in der eigenen Branche
- Interessanten und nützlichen Content bereitstellen
2. Attraktive Marketing-Funktionen nutzen
- Gezielte Zielgruppenansprache über persönliche Kreise
- Videokonferenzen über Google+ Hangouts
3. Content Strategie entwickeln
- Googles Panda Algorithmus bevorzugt neuen und einzigartigen Content, der sich positiv auf Ihr Suchmaschinen-Ranking auswirkt.
- Regelmäßige Updates mit qualitativ hochwertigem Content steigert die Brand Awareness und kann zusätzlichen Traffic auf die eigene Seite leiten.
- Der Google+ Account kann von mehreren Mitarbeitern verwaltet werden
Wenn Google es wirklich schafft, die persönliche Suche auf das nächste Level zu heben, dann gehören auch Suchergebnisse aus anderen Netzwerken wie Facebook oder Twitter mit dazu. Es ist verständlich, das Google sein eigenes Netzwerk „pushen“ möchte, indem nur Beiträge von Google+ in den Suchergebnissen zu finden sind. Dennoch sollte Google sich bemühen, die relevantesten Treffer für den User zu liefern. Hier sollten alle möglichen Netzwerke berücksichtigt werden. Facebook-Fanpages werden beispielsweise auf Google sehr gut gerankt. Daher gibt es auch keinen Grund, diese nicht in der personalisierten Suche anzuzeigen.
Unter dem Begriff „Facebook Instant Personalization“ hat Microsofts Suchmaschine Bing Facebook-Likes bei der Suchanfrage in seiner Trefferliste verstärkt berücksichtigt. Facebook und Bing haben bereits seit längerem in einigen Dingen miteinander kooperiert, so dass eine Kooperation beider Systeme abzusehen war.
Zu diesem Thema wurde bereits ein Blogbeitrag auf dem explido-Blog veröffentlicht, der unter dem folgenden Link zu finden ist: Instant Personalization: Bing macht gemeinsame Suche mit Facebook
Bild: Vier personalisierte Facebook-Treffer auf Bing
Die Gründe für Googles Verhalten sind unterschiedlich: Zum einen gehört Google+ zu Google und kann den Content seines eigenen Netzwerks bevorzugt platzieren. Vielleicht ist das auch eine Reaktion auf die Kooperation zwischen Bing und Facebook und der offensichtlich besser platzierten Ergebnisse von Facebook bei der Suche. Zum anderen hat Google keine Kontrolle über andere Netzwerke und kann auch nicht uneingeschränkt darauf zugreifen. Social Networks wie Facebook und Twitter müssten sich dann kompromissbereit erklären und Google einen gewissen Zugriff auf Ihre Daten gewähren.
Explido WebMarketing GmbH unterstützt Sie bei der konzeptionellen und strategischen Planung, wenn Sie Ihre Google+ Unternehmensseite aufbauen und verwalten möchten. Nehmen Sie dazu direkten Kontakt mit uns auf. Wir freuen uns auf Sie!
Die Auswirkungen von Search Plus Your World auf SEO
Google hat angekündigt, seine Suche der größten Veränderung des Algorithmus seit langem zu unterziehen: Search Plus Your World. Die organischen Suchergebnisse werden mit Profilen, Textbeiträgen, Bildern und anderen Elementen aus sozialen Netzwerken angereichert, so dass in vielen Fällen kaum zwei User für dasselbe Keyword die gleichen Ergebnisse erhalten werden.
Nachdem wir die Auswirkung auf bezahlte Anzeigen beleuchtet haben, wollen wir heute klären, welche Veränderungen im Bereich der Suchmaschinenoptimierung zu erwarten sind und welche Chancen und Risiken Search Plus Your World auch für Google darstellt. Ein dritter Beitrag wird sich als Abschluss mit dem Thema Search Plus Your World aus Social-Media-Sicht beschäftigen.
Nach den Universal-Search-Einblendungen, die Googles Spartensuchen wie Bilder, Videos oder Produkte in die Standardsuchergebnisse gemischt haben, ist Search Plus Your World die nächste Evolutionsstufe. Erstmals werden dem Nutzer Suchergebnisse präsentiert, auf die nur er Zugriff hat. Nach aktuellem Stand wird allerdings nur Google+ in die persönlichen Ergebnisse mit eingebunden, was für SEO der wichtigste Ansatzpunkt für eine Optimierung darstellt.

Search Plus Your World mit Umschalt-Button zur regulären Suche
Verbreitung der neuen Algorithmen
Google verwendet für Search Plus Your World das Opt-Out-Prinzip. Der Nutzer bekommt von Haus aus die neue personalisierte Ergebnisliste vorgesetzt und kann auf eigenen Wunsch zur gewöhnlichen Suche ohne Google+-Inhalte wechseln (siehe Markierung in der Abbildung). Derzeit verwendet die überwiegende Mehrzahl der User die Standardeinstellungen ohne eigene Anpassungen für Google-Suchen. Man kann also davon ausgehen, dass auch Search Plus Your World in Zukunft bei der Mehrheit Anwendung finden wird.
SEO für Search Plus Your World
Wie optimiert man nun auf eine Suche, in der die Aktivität in Google+, die Suchhistorie und die Vernetzung des Users eine wesentliche Rolle spielt? „Klassisches“ SEO stößt hier an seine Grenzen, weshalb ein weitflächiges Denken notwendig ist. Erstellung, Verbreitung und Monitoring von Inhalten in sozialen Netzwerken werden durch den Vorstoß von Google erheblich an Bedeutung gewinnen und fester Bestandteil von SEO werden. Beiträge in Google+ müssen ähnlich wie Textcontent auf einer Website für entsprechende Keywords optimiert werden – eigene Keywordstrategien für personalisierte Suchen sind dazu unumgänglich.
Die Entwicklung, die sich über die letzten Jahre abgezeichnet hat, wird hier auf ein neues Level gehoben: die Verschmelzung von klassischer Websuche und Social Media. Gleiches muss daher für SEO gelten.
Der Nutzen für den User
Es bleibt abzuwarten, inwiefern die Einbindung von Social-Media-Beiträgen auf Akzeptanz seitens der User trifft. Für einige mag es praktisch sein, wenn sie Beiträge aus dem Netz und aus ihrem persönlichen Umfeld auf einer Ergebnisseite präsentiert bekommen. Die Kehrseite ist, dass die Your-World-Beiträge im Fall einer reinen Informationsbeschaffung eher hinderlich sein können. Wer nach Informationen über sein Urlaubsziel sucht, möchte häufig nicht unbedingt die Reisefotoalben seiner Google+-Freunde angezeigt bekommen. Unklar ist auch noch, in welchem Umfang Search Plus Your World für nicht eingeloggte Nutzer bzw. Google-Konto-Verweigerer zukünftig zur Verfügung steht.
Die Rechtslage bei Search Plus Your World
Die Zukunft für Search Plus Your World bleibt ungewiss. Der Fakt, dass ausschließlich Suchergebnisse von Google+ zugelassen sind, kann durchaus als ein Versuch gewertet werden, eine unrechtmäßige Monopolstellung zu erreichen, indem das hauseigene soziale Netzwerke promotet und bevorzugt wird. Unterstützt wird dies noch durch die zuvor erwähnte Opt-Out-Regelung, auch wenn sich der neue Suchalgorithmus relativ leicht abschalten lässt. Es wird noch von mehreren US-Instanzen geprüft, wie weit Search Plus Your World rechtlich zulässig ist. Bis zu einer eindeutigen Entscheidung dürfte für Google allerdings noch genügend Zeit vergehen, um ihre neue Entwicklung weitflächig einzusetzen und bekannt zu machen.
Traditionelle Internetsuche verschmilzt mit sozialen Inhalten
Registrierte Nutzer der englischsprachigen Google-Seite können ihre Suchergebnisse jetzt stärker personalisiert anzeigen lassen. Mit der Funktion „Search, plus Your World“ fließen fortan auch Inhalte aus dem sozialen Netzwerk Google+ mit in die Suchmaschine ein. Der Internetkonzern will seine Benutzer damit noch enger an sich binden und ein langfristiges Alleinstellungsmerkmal gegenüber anderen Netzwerken aufbauen.
Nachfolgend haben wir die wichtigsten Fragen und Antworten zur personalisierten Google-Suche für Sie zusammengestellt. Lesen Sie in den kommenden Tagen auch, wie sich die personalisierten Suchergebnisse auf die Suchmaschinenoptimierung auswirken. Eine Einschätzung aus Sicht des Social Media Marketings rundet das Thema ab.
Wie funktioniert die personalisierte Google-Suche?
Damit die Google-Suche die eigene Vorlieben und die von Freunden berücksichtigt, muss der Nutzer mit seinem Google-Konto eingeloggt sein. Die Suchergebnisse führen fortan auch Bilder und Beiträge des sozialen Netzwerks Google+, sowie Fotos aus den Online-Alben bei Picasa.
Google+-Mitgliederprofile zeigt „Search, plus Your World“ direkt im Suchschlitz an. Damit können Personen schneller gefunden werden, mit denen bereits eine Verbindung besteht. Zusätzlich finden Nutzer leicht neue Menschen und Organisationen, denen sie aufgrund ähnlicher Interessen folgen möchten. So sind zu einem bestimmten Thema vorhandene Unternehmensprofile, die Google+ Pages, mit nur wenigen Klicks aufzurufen.
„Search, plus Your World“ gewichtet Inhalte aus dem persönlichen Umfeld des Users stärker als universelle Suchresultate. Die persönlichen Links führen damit das Ranking des organischen (nicht bezahlten) Suchbereichs an. Erkennbar sind die persönlichen Suchergebnisse anhand eines kleinen blauen Icons links neben dem Ergebnistitel (siehe Screenshot). Wer wieder die traditionelle Standardsuche nutzen möchte, klickt oben rechts auf eine Schaltfläche mit einem kleinen Globus.
Die persönliche Suchergebnisse sieht nur der jeweilige User selbst. Aus Sicherheitsgründen überträgt Google die Daten verschlüsselt.
Welche Suchergebnisse sehen Nutzer ohne Google+-Account?
Auch wer nicht bei Google+ registriert ist, erhält Empfehlungen aus dem sozialen Netzwerk. Geht es in der Suche etwa um „Reisen“ oder „Mode“, erscheinen entsprechende Personen, Unternehmen oder Orte, die ein Google+ Profil haben und den Anwender möglicherweise interessieren.
Auf diese Weise spielt die im Vergleich zu anderen Netzwerken noch geringe Nutzerzahl von Google+ keine Rolle mehr. Denn der Internetriese bedient rund zwei Drittel aller Suchanfragen im Netz. So bekommen Millionen von Menschen täglich Inhalte des sozialen Netzwerkes angezeigt, obwohl sie nicht selbst Teil der Community sind. Inhalte von Konkurrenten wie Facebook erscheinen mangels Datenschnittstellen allenfalls rudimentär.
Hat die personalisierte Suche Auswirkungen auf bezahlte Anzeigen?
Bislang sind keine Veränderungen bezüglich der Anzeigenschaltung in „Search, plus Your World“ erkennbar. Bezahlte Werbeanzeigen (Google AdWords) spielt Google auch innerhalb der personalisierten Suche keywordbasiert aus.
Innerhalb des sozialen Netzwerks Google+ lassen sich derzeit noch keine Anzeigen schalten. Diese Werbeform ist besonders interessant, da sie anhand von Nutzerinformationen zielgruppenspezifisch positioniert werden kann. Sobald die kritische Masse an Nutzern erreicht ist, wird Google sicherlich über diese Funktion nachdenken.
In welchen Ländern ist „Search, plus Your World“ derzeit verfügbar?
Bereits heute ist die soziale Suche auf google.com für englischsprachige Suchanfragen frei geschaltet. Die personalisierte Suchfunktion ist also auch von Deutschland aus aufzurufen. Nach Angaben des Google-Managers Amit Singhal arbeitet der Konzern jedoch hart daran, das Angebot auch auf google.de auszuweiten. (von Lars Kraft)
Wie die personalisierte Suche genau funktioniert, zeigt hier ein Google Video
Google plant einen tieferen Einstieg in den wachstumsstarken Markt des Online-Versandhandels. Nach einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung will der amerikanische Internetkonzern im kommenden Jahr einen Lieferservice für Online-Einkäufe starten. Hierdurch sollen Kunden ihre online bestellten Waren innerhalb eines Tages erhalten.
Vorbild für das neue Versandangebot ist der Lieferdienst „Prime“ des Onlinehändlers Amazon. Dort erhalten Kunden ihre bestellten Artikel versandkostenfrei am nächsten Werktag – ein Jahresbeitrag von 29 Euro macht es möglich. In den USA hat Amazon den Leistungsumfang von „Prime“ bereits um Zusatzleistungen ergänzt. So steht den Nutzern unter anderem ein kostenloser Video-Streaming-Dienst zur Verfügung. Für das neue Lieferangebot wird Google seine Kunden wohl ebenfalls zur Kasse bitten. Die eigentliche Logistikdienstleistung übernimmt ein Paketversender, beispielsweise UPS.
Nach Expertenansicht berücksichtigt der Google-Vorstoß die Tatsache, dass Kunden immer häufiger die Produktsuche über Suchmaschinen links liegen lassen. Stattdessen suchen sie Produkte direkt auf den Seiten von Online-Händlern wie Amazon, eBay und Co. Aus diesem Grund hat Google seine Services zur Produktsuche systematisch ausgebaut: Neben Käuferbewertungen und Erfahrungsberichten stehen seit kurzem auch grafische Produktanzeigen (so genannte Product Listing Ads) bereit. Zudem finden Online-Shopper zukünftig Informationen zur Verfügbarkeit des gewünschten Produktes in einem nahe gelegenen Ladegeschäft. Der neue Lieferdienst komplettiert Googles Bemühungen, Kunden auf der eigenen Oberfläche zu halten und stärker an sich zu binden.
Wettbewerber nutzen verändertes Suchverhalten für eigene Werbemodelle
Auch im Ringen um Anzeigenkunden, mit denen Google einen Großteil des Umsatzes macht, hält der Wettbewerb Angebote bereit. Beispielsweise bietet Amazon.com die Schaltung bezahlter Produktanzeigen auf seiner Seite an. Ähnlich dem AdWords-Modell von Google, legen Werbetreibende Stichwörter (so genannte Keywords), Beschreibungen und Gebote für ihre Produkte fest.
Klickt der Kunde auf eine Anzeige, leitet ihn das System auf eine externe Webseite oder auf die entsprechende Produktkategorie innerhalb des Amazon-Shops weiter. Der Preis für eine Anzeige richtet sich nach einem Cost-Per-Click Modell. Der Werbekunde legt fest, wie viel er für die Schaltung seiner Anzeige zu zahlen bereit ist. Die tatsächlich anfallenden Kosten errechnen sich anhand der Klickzahlen und des abgegebenen Anzeigengebots. In Zukunft dürfte die Popularität und Markenbekanntheit einzelner Versandhändler weiter zunehmen – damit steigt auch ihre Attraktivität für Werbekunden. Google baut für diesen Fall vor. (von Lars Kraft)
Nach der Einführung in den USA und einer kurzen Betaphase sind die Product Listing Ads oder Produktanzeigen nun für alle AdWords Kunden in Deutschland, Frankreich und Großbritannien verfügbar.
Was sind Produktanzeigen?
Produktanzeigen sind nicht zu verwechseln mit der Anzeigenerweiterung ProduktPlusbox. Produktanzeigen sind eigenständige Anzeigen, die neben den Textanzeigen auf der rechten Seite erscheinen können.
Produktanzeigen erscheinen, wenn ein Suchbegriff mit einem Artikel aus dem Produktfeed im Merchant Center Konto übereinstimmt. Bei Produkt-Targeting wird auf Grundlage der Informationen im Merchant Center Konto automatisch ermittelt, welche Produkte für Anzeigenformate mit Erweiterungen und für Anzeigenformate mit Produktinformationen geschaltet werden. Demnach ist es erforderlich, dass das AdWords Konto mit dem Merchant Center Konto verknüpft wird. Da die Produktanzeigen keine Keyword-basierte Anzeigen sind, ist die Anzeigenschaltung mit nur geringem Aufwand umgesetzt.
Der größte Vorteil bei der Schaltung von Produktanzeigen ist, dass sowohl eine Textanzeige als auch eine Produktanzeige gleichzeitig erscheinen können. Somit steigt die Sichtbarkeit. Die attraktiven und ansprechenden Produktabbildungen führen zu höheren Klickraten. Detailliertere Informationen wie Preis, Produktbild und Händlerinformationen schon vor dem ersten Klick führen zu einer höheren Conversion Rate. In den letzten Wochen gesammelten Erfahrungen in der Testphase zeigen tatsächlich eine gute Performance auf.
Es gilt nach wie vor: Qualitativ erstellte Produktfeeds mit möglichst genauen Produktinformationen führen auch bei den Produktanzeigen zu höherer Auslieferungsrate und zu relevanten Suchergebnissen.
Anfang November hat Google angekündigt, dass die bezahlten Anzeigen ab sofort nicht nur auf der rechten Seite, sondern auch unter den Suchergebnissen erscheinen können. Diese Darstellung könnte manchen Tablet- und Smartphone-Nutzern schon vertraut vorkommen, auf Desktop Geräten konnte das neue Erscheinungsbild jedoch nur vereinzelt gesichtet werden.
Die neue Auslieferungsart wird von Google dynamisch optimiert und je nach Erfahrungswerten öfter oder seltener angezeigt.
Da die Neuerung nur Anzeigen betrifft, die nicht immer unter den Top 3 Positionen erscheinen, stellen sich die Inserenten berechtigt die Frage, ob ihre Anzeigen von Nutzern weiterhin mit derselben Intensität wahrgenommen werden oder eine Erhöhung der Klickgebote (Cost-per-Clicks) erforderlich sein wird.
Google stützt sich auf das Argument, dass die übrigen Anzeigen unter den Suchergebnissen von Nutzern besser wahrgenommen werden, weil man ja von oben nach unten liest. Werden aber die Nutzer wirklich schnell erkennen, dass sie ab sofort mit der Maus nach unten scrollen müssen um weitere Anzeigen zu sehen? Inwiefern unterscheidet sich die obere Hälfte der Suchergebnisseite bei stark gebuchten Begriffen von Suchergebnisseiten bei Suchbegriffen mit geringem Wettbewerb? In beiden Fällen sehen Nutzer maximal 3 Anzeigen und eine leere weiße Fläche auf der rechten Seite.
Sollten Sie bei Ihren gebuchten Keywords feststellen, dass die Suchergebnisse nach dem neuen Erscheinungsbild ausgeliefert werden, können Sie daraus folgendermaßen profitieren:
1. Entweder ist Ihre Anzeige oben platziert:
Mit der Sicherstellung einer Position unter den ersten drei Anzeigen ist man nachwievor an den relevantesten Positionen der gesamten Suchergebnisseite. Somit sind Klicks und gute Klickraten gewährleistet.
2. Oder Ihre Anzeige ist unten platziert:
Nach der Google-Testphase erzielten die unten platzierten Anzeigen eine bessere Klickrate gegenüber den Anzeigen, die auf der rechten Seite angezeigt wurden. Der Inserent ist also auf diesen neuen Positionen 4-6 immer noch weitaus besser gelistet, als er es mit der althergebrachten Auslieferung rechts gewesen wäre.
Wir bei explido sind jedenfalls sehr gespannt, ob bei den obigen Anzeigen die Sales-Conversion-Rate steigt, und bei den unteren Anzeigen dank einer höheren Klickrate die tatsächlichen CPCs sinken. Es bleibt abzuwarten und nicht vergessen: Ab jetzt immer schön die ganze Suchergebnisseite von oben nach ganz unten lesen!
Ab 22. September 2011 treten neue Feedspezifikationen für Google Shopping in Kraft.
Ziel soll es sein, Verbrauchern schnell und einfach detaillierte und genaue Produktinformationen zur Verfügung zu stellen und so qualifizierteren Trafik an den Händler zu liefern.
Um dieses Ziel zu verwirklichen wird Google ab dem 22. September mehr und genauere Daten von seinen Händlern einfordern und zusätzlich die Richtlinien für die Datenqualität deutlich verschärfen.
Was sich genau ändern wird und welche Konsequenzen es für Sie als Händler geben wird, möchten wir Ihnen in diesem Blogbeitrag kurz zusammenfassen.
Was ändert sich bzw. welche Attribute müssen in Zukunft im Datenfeed übergeben werden?
1. Produktbilder:
Um die Darstellung der Produkte auf Google Shopping zu verbessern, verlangt Google zukünftig ein hochqualitatives Bild für jedes Produkt.
Was bedeutet hochqualitativ?
Jedes Bild muss eine Mindestgröße von 250×250 Pixel haben!
Die optimale Bildergröße beträgt 400×400 Pixel, Sie können bis zu 10 weitere Bilder pro Produkt an Hand des Attributs „zusätzlicher Bildlink“ übermitteln.
Wichtig: Jedes Produkt im Datenfeed muss über einen eigenen und funktionierenden Bildlink verfügen. Befinden sich Produkte ohne Bildlink im Feed, werden alle Produkte des Feeds abgelehnt. Sie dürfen keine Logos, Wasserzeichen etc. verwenden.
2. Verfügbarkeitsstatus:
Für die Produktverfügbarkeit hat Google 4 neue, vordefinierte Attribute geschaffen. Bitte deklarieren Sie jedes Produkt im Feed mit einem dieser 4.
auf lager Bedeutung: Versand innerhalb von 3 Geschäftstagen
bestellbar Bedeutung: Versand innerhalb von 4 oder mehr Geschäftstagen
nicht auf lager Bedeutung: Keine Bestellung möglich
vorbestellt Bedeutung: Bestellungen werden angenommen, Produkt noch nicht veröffentlicht
Das Attribut Menge, mit dem in der Vergangenheit Produkte, die nicht auf Lager
Waren, spezifiziert wurden, ist nicht mehr gültig.
Verwenden Sie nun das Attribut Verfügbarkeit um Produkte, die nicht auf Lager sind,
zu übermitteln.
3. Google Produkt-Taxonomie:
Um Produkte in Zukunft besser klassifizieren zu können (Beispiel: Handelt es sich bei dem Produkt „Harry Potter VI“ um eine DVD, ein Buch oder ein Hörbuch?) führt Google die Google Produkt-Taxonomie verpflichtend für einige Produktkategorien ein.
Die Angabe dieser Taxonomie ist für folgende 7 Produktkategorien verpflichtend:
- Bekleidung & Accessoires > Bekleidung
- Bekleidung & Accessoires > Schuhe
- Bekleidung & Accessoires
- Medien > Bücher
- Medien > DVDs & Filme
- Medien > Musik
- Software für Videospiele
Dieses Attribut ersetzt nicht Ihre Produktkategorie (Produkttyp). Bitte übergeben Sie uns weiterhin zusätzlich Ihre Kategorisierung im Datenfeed.
Weitere Infos zur Google Produkt-Taxonomie finden Sie auch unter:
http://www.google.com/support/merchants/bin/answer.py?answer=160081
4. Besonderheiten für Bekleidungsartikel
Für die Produktgruppe Bekleidung & Accessoires treten zusätzliche Änderungen in Kraft.
4.1. Bekleidungsartikel ohne Produktvarianten:
Neben dem erforderlichen Attribut Marke können Sie für Bekleidungsartikel zukünftig 4 weitere (empfohlene) Attribute übermitteln:
- Altersgruppe
- Geschlecht
- Farbe
- Größe
Die Übermittlung dieser Attribute wird sehr empfohlen, da sie die Datenqualität deutlich verbessern.
(Quelle: Google Präsentation: Die Änderungen für Google Shopping im Überblick)
4.2. Bekleidungsartikel mit Produktvarianten (mit eigenem Bild):
Varianten sind Versionen desselben Produkts, die sich nur durch Farben, Materialien, Muster oder Größe unterscheiden. Dies sind zum Beispiel Kleider in unterschiedlichen Größen und Farben.
Folgende 4 Variantenattribute stehen Ihnen zur Verfügung:
- Farbe
- Material
- Muster
- Größe
Verfügen Sie beispielsweise über ein T-Shirt in verschiedenen Farben und Größen, übergeben Sie jede dieser Variante als eigenen Artikel im Datenfeed. Im Attribut “Produktgruppe” müssen jedoch alle Varianten denselben Wert teilen (Artikelgruppen-ID).
Wichtig: Jede Variante innerhalb der Gruppe muss über dieselben Variantenattribute verfügen. Das bedeutet, wenn Sie z.B. für einen Artikel in einer Gruppe von Varianten die Werte “blau” und “L” für die Attribute Farbe und Größe bereitstellt, müssen alle anderen Artikel der Gruppe über Werte für Farbe und Größe verfügen und für jeden Artikel müssen diese Attribute unterschiedlich kombiniert sein.
Wichtig: Das Arbeiten mit Produktvarianten ist nur dann möglich, wenn jede dieser Varianten auch über ein separates Bild verfügt.
(Quelle: Google Präsentation: Die Änderungen für Google Shopping im Überblick)
(Quelle: Google Präsentation: Die Änderungen für Google Shopping im Überblick)
4.3. Bekleidungsartikel mit Produktvarianten (ohne eigenes Bild):
Stehen Ihnen für die einzelnen Produktvarianten keine separaten Bilder zur Verfügung, haben Sie die Möglichkeit, mehrere Werte pro Variante per Komma getrennt für ein Attribut anzugeben. In diesem Fall wird die Artikelgruppen ID weggelassen.
(Quelle: Google Präsentation: Die Änderungen für Google Shopping im Überblick)
5. Eindeutige Produkt-IDs:
Bereits seit Mai diesen Jahres setzt Google die Anforderung durch, eindeutige Produkt IDs zu übermitteln.
Es müssen für alle Produkte eindeutige Produktkennzeichnungen angeben werden. Ausgenommen sind nur Produkte, die unter die Kategorien Bekleidung und Sonderanfertigungen fallen.
Als eindeutige Produkt-IDs werden die 3 Attribute Marke, GTIN und MPN bezeichnet.
GTIN (Global Trade Item Numbers): einschließlich UPC, EAN (in Europa), JAN (in Japan) sowie ISBN.
MPN (Manufacturer Part Number): Die Nummer, die das Produkt eindeutig seinem Hersteller zuordnet
Für alle Produkte (ausgenommen Bekleidung und Sonderanfertigungen) müssen mindestens 2 der 3 Attribute übergeben werden. Für Produkte der Kategorien Bekleidung und Sonderanfertigungen reicht es, das Attribut „Marke“ im Feed zu übergeben.
Weitere Informationen und Hilfe zur eindeutigen Produktkennzeichnung finden Sie auch unter:
http://www.google.com/support/merchants/bin/answer.py?answer=160161
(Quelle: Google Präsentation: Die Änderungen für Google Shopping im Überblick)
Die neuen Spezifikationen in der Übersicht:
(Quelle: Google Präsentation: Die Änderungen für Google Shopping im Überblick)
Google verstärkt seine Richtlinien
Um weiterhin mit Ihrem Shop bei Google Shopping gelistet zu werden, ist es, wie bereits ausführlich erläutert, unumgänglich, mehr Attribute im Feed an Google zu liefern. Neben der Datenqualität setzt Google aber auch verstärkt auf die Kontrolle der übermittelten Daten.
Die im Feed übermittelten Daten müssen mit den Daten auf Ihrer Website übereinstimmen.
Ihre Produkte werden abgelehnt, wenn:
- Erforderliche Attribute in Ihrem Feed nicht übermittelt werden
- Ihre Produktdaten im Feed nicht mit den Daten auf der Produktseite übereinstimmen
Übermitteln Sie im Datenfeed unbedingt die richtigen Preise! Der Preis im Feed muss mit dem sichtbarsten Preis auf der Website übereinstimmen.
Darüber hinaus gibt es weitere wichtige Preis-Richtlinien:
- Für Mengenware muss der Preis für die kleinste erwerbbare Menge angegeben werden und nicht der Stückpreis
- Nur Festpreise sind erlaubt, die von jedem erworben werden können (keine Auktionen oder Mitgliedspreise etc.)
- Alle Preise müssen inklusive Mehrwertsteuer angegeben werden
Google wird die neuen Anforderungen strikt durchsetzen. Folgende Sanktionen treten bei mehrmaligem Verstoß gegen die Richtlinien in Kraft:
1. Verstoß: Konto suspendiert bis richtlinienkonforme Daten übermittelt werden
2. Verstoß: Konto suspendiert für mind. eine Woche
3. Verstoß: Konto suspendiert für mind. ein Monat
Die Durchsetzung der neue Anforderungen & Richtlinien beginnt am
22 September 2011

Am 12. April fand im Münchner Leonardo Royal Hotel die Google Veranstaltung „thinkmobile with Google“ statt, bei der sich alles rund um die Themen Smartphone und mobile Anwendungen drehte. Lange wurde der Durchbruch des mobile Web prognostiziert, doch nun soll es endlich beim Konsumenten, aber auch bei Marketer, bei Agenturen und auf Unternehmensseite angekommen sein. Diese Erkenntnis bestätigte sich durch die Präsentation der ersten Ergebnisse der Studie “Mobile Consumer Behaviour”, die Google zusammen mit der Fachgruppe Mobile des BVDW durchgeführt hat. Sobald die Studie veröffentlicht wird, werden wir die Ergebnisse hier im Blog vorstellen.

Gleich zu Beginn der Veranstaltung wurde von Stefan Hentschel (Head of Mobile Ad Sales DACH, Google) darauf hingewiesen, dass man sich im Vorfeld genau überlegen sollte, wohin die Reise gehen soll. Dabei ist es nicht immer sinnvoll, eine umfangreiche und aufwendige App zu programmieren. Eine Smartphone-Optimierung der bestehenden Webseite ist meist schon ausreichend und kann schneller und kostengünstiger realisiert werden. Beide Varianten bieten Vorteile, aber auch Nachteile, die es im Vorfeld abzuwägen gilt – so Stefan Hentschel.
Großen Anklang fanden die ersten Ergebnisse der Studie “Mobile Consumer Behaviour”, die Google zusammen mit der Fachgruppe Mobile des BVDW durchgeführt hat. Auch der Vortrag von Amanda Rosenberg (Business Development Manager Mobile, Google) über Google App Highlights, wie „Voice Search“ oder „Translate“, wurden mit regem Interesse verfolgt.
Neben den interessanten Vorträgen aus verschiedenen Blickrichtungen, rundete Google die Veranstaltung mit informativen Workshops ab. Hier wurde auf folgende vier Themen genauer eingegangen:
- Mobile Search mit Google Adwords
- Mobile Display per Google/AdMob
- Mobile Publisher Workshop bzgl. Google/AdMob
- Mobile Usability
Den wohl für Webdesigner und aus Conversion-Sicht interessantesten Vortag der Veranstaltung präsentierte Jos Meijerhof (Project Manager Conversion, Google) zum Thema mobile Usability. Jos erläuterte wichtige grafische, konzeptionelle und technische Anregungen zur Einhaltung einer guten Usability auf mobilen Devices. Dahingehend gab er den Teilnehmern außerdem einige Tipps mit auf den Weg, um den Start ins mobile Zeitalter möglichst problemlos meistern zu können.
Einen schönen Ausklang des Abends hatte unser Team dann mit der zeitgleich stattfindenden Networking Party der TactixX auf der Praterinsel.
Weitere interessante Infos von der analogen Veranstaltung in New York finden Sie unter Slideshare und ein Video sowie ein ausführliches Recap auf mobile-Mat.
SES (Search Engine Strategies) in New York war auch dieses Jahr wieder der Ort zu dem viele Online Marketers gepilgert sind und nun liegt diese gut eine Woche zurück. Wie ein guter Wein, braucht auch die Sichtung der Präsentationen seine Zeit bis die Top Vorträge ermittelt werden konnten – Everyting is Obvious, once you know the answer, aber zu diesem Satz später mehr – Slow Media eben… explido WebMarketing war auch auf der SESNY 2010 (Recap) vor Ort, um sich mit mehr als 5.000 Online Marketing Verantwortlichen zu treffen. Auch dieses Jahr war die SESNY an 3 Tagen mit mehr als 70 Sessions vollgespickt und nach Durchsicht allen Teilnehmern zur Verfügung gestellten Präsentationen, wie auch durch geschickte Aufteilung unseres Teams, haben wir für Euch die Top 3 SES New York 2011 Vorträge + 1 Round Table herausgesucht. Mit dem Yellow Cab ging es erst einmal vom Flughafen in die City.
Ja, so groß wie das Online Marketing Event selbst, ist auch New York, New York – „welch ein großartiger Song über eine Stadt, die niemals schläft…“ Read the rest of this entry »










