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In den letzten Monaten ist es um das Thema PostView deutlich ruhiger geworden. Nachdem zu PostView auf den Konferenzen, Podiumsdiskussionen und Stammtischen zum x-ten mal die Pro und Contras durchgekaut wurden und jeder seinen Standpunkt gefestigt hat, wandte man sich nun neuen Themen wie Customer -Journey und Retargeting zu.
PostView ist dadurch aber keine Werbeform die deswegen nicht mehr oder weniger angewendet wird, PostView hat sich mittlerweile bei vielen Affiliateprogrammen etabliert, weiterentwickelt und wird im Context der Werbekanäle betrachtet.
Durch den langsam fortschreitenden Einsatz der Customer-Journey und die gesamtheitliche Betrachtung aller Online Marketing-Kanäle im Mix, weicht die reine Fokussierung auf die Betrachtung der generierten Sales im Affiliatekanal der Betrachtung von Wechselwirkungen mit anderen Online-Kanälen.
PostView erweitert dadurch seinen Einsatz als reines Pull Instrument (reines abgreifen/Tracken von Sales) zu einem Push Instrument (Steigerung der Awareness beim Endkunden -> Steigerung der Sales in Pull Kanälen wie z.B. SEA Brand)
Somit entwickelt sich PostView aktuell von einem performancebasierenden Display-Ersatz in ein sensibles Instrument des Online Marketings.
Transparenz und PostView sind, wie die meisten immer noch glauben, zwei Begriffe die keine Berührungspunkte besitzen. Schuld daran sind sicherlich alle Beteiligten, da in den Anfangszeiten von dubiosen Partnern Fraud, von Netzwerken und Agenturen zu wenig dagegen unternommen wurde, keiner wirklich Informationen preisgeben wollte -> es zählten nur Sales.
Mittlerweile hat sich der Bereich dahingehend entwickelt, dass Netzwerke und Agenturen transparentere Tracking- und Anti-Fraud Systeme benutzen und mit den Affiliates eng in closed Groups mit vertraglichen Bindungen zusammenarbeiten.
Bei den Affiliates sind in der Regel nur noch die übrig geblieben, die Ihr Handwerk professionell und zukunftsorientiert betreiben und innovative technische Lösungen bieten um ihren Kunden (Merchants, Netzwerke, Agenturen..) ein Maximum an Sicherheit und Transparenz zu bieten.
Einige Beispiele technischer Lösungen von Affiliates:
Black-List: Der POSTVIEW Affiliate führt eine Black List die er an seine Vermarktungspartner übergibt. Darin sind z.B. illegale Downloadseiten usw. enthalten. Auf diesen in der Liste geführten Seiten werden keine Banner ausgeliefert. Diese Liste kann auch individuell erweitert werden.
Positionserkennung: Bei der Auslieferung eines Banners wird vom Skript erkannt, ob der Banner im sichtbaren Bereich angezeigt wird oder nicht. Erst wenn der Banner etwa durch scrollen in den sichtbaren Bereich kommt, wird ein View-Cookie gesetzt.
Advertiser-Login: Der POSTVIEW Partner stellt seinem Advertiser einen speziellen
Advertiser-Login zur Verfügung in dem der Advertiser auf die für Ihn relevanten Daten wie Statistiken, ausgelieferte Werbeplätze und Screenshots live und direkt aus dem System des POSTVIEW Partners zugreifen kann.
Quo Vadis? – Der Weg von PostView ist bei allen Beteiligten sicherlich noch nicht am Ende angelangt, geht aber in die richtige Richtung und ist es definitiv wert dass man sich auch weiterhin mit der Thematik PostView beschäftigt.
Autor: Alan Anneser (Senior Affiliate Manager)
Auf der A4U, einer Affiliate Konferenz in München, hatte ich die Gelegenheit, zusammen mit Sabine Haase und unserem Kunden Tipp24Games, neueste Ergebnisse zum Thema „Customer Journey“ vorzustellen. Damit ist gemeint, alle Online-Kontaktpunkte eines (potenziellen) Kunden im Netz aufzuzeichnen und aus häufigen Mustern tiefer gehende Erkenntnisse abzuleiten (auch als Touchpoint Analysis bezeichnet).
Die Resonanz auf den Vortrag war enorm (wegen Überfüllung konnten einige Teilnehmer den Raum nicht mehr betreten), was für mich ein klares Signal dafür ist, dass das Thema so langsam größere Kreise zieht. Es war ja bereits auf der großen Podiumsdiskussion im Rahmen unserer Affiliate Tactixx das Schwerpunktthema und wurde vom Publikum lebhaft mitdiskutiert. Hier das
Video der Diskussion:


