Das europäische Parlament beschäftigt sich mit dem Thema „Targeting im Online Marketing und möchte dazu einheitliche Regeln einführen.

Der Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz des Europäischen Parlaments hat dazu einen neuen Bericht vorgelegt. Das Ausliefern personalisierter Werbung soll mit dem Zweck den Verbraucherschutzes  reglementiert werden.

Das Auslesen von E-Mails nach Schlagwörtern und die Auslieferung gezielter Werbung aufgrund des Surfverhaltens von Internetnutzern soll eingeschränkt werden. Der Ausschuss hat die großen Anbieter von Targeting und speziell Retargeting-Lösungen mit einer großen Reichweite in den einzelnen Ländern im Auge.

EU-Abgeordnete wollen, dass jeder Internetnutzer dem Behavioural Advertisement jeweils zustimmt und die zielgerichteten Werbemittel als solche gekennzeichnet werden.

Im  Dezember wird über den vorgelegten Bericht des Ausschusses entschieden.

Source: online-behavior.com

Quelle: www.online-behavior.com

Besteht nur die Hoffnung, dass hierzu vom EU-Parlament auch Fachleute aus der Online-Branche mit angehört werden, sowohl von den betroffenen Unternehmen, den technischen Anbietern und auch aus Agenturen, die stark von Innovationen und Weiterentwicklungen im Online-Marketing abhängen.

Viele Unternehmen in der Branche leben von der gezielten Auslieferung von Werbemitteln. Diese würden durch strenge Regelungen in Ihrer Existenz bedroht.



Das Fachforum der Online Mediaagenturen (FOMA) hat ein Manifest veröffentlicht, welches sich mit dem Thema Behavioral Advertising beschäftigt.
Dabei geht es um den verantwortlichen Umgang mit den erhobenen Daten und eine branchenübergreifende Regelung.
Außerdem soll auch eine Transparenz geschaffen werden, welche Daten der Internet-Nutzer gesammelt werden, und wozu diese verwendet werden.
Dem mündigen Internet-Nutzer soll eine Möglichkeit geboten werden,selber zu entscheiden, welche Informationen über Ihn im Netz genutzt werden.

Die Entscheidung der FOMA  über das Manifest mehr Aufmerksamkeit auf dieses Thema zu lenken, ist sehr gut. Eine einheitliche und transparente Regelung dürfte sowohl Vertrauen schaffen, als auch Zeit und Geld sparen.



.