Der Einfluss von Social Media Content auf die personalisierte Suche

Jeden Tag füttern Millionen von Usern die sozialen Netzwerke mit Texten, Bildern und Videos. Wertvoller Content, den die Suchmaschinen zukünftig eng an ihre traditionelle Suche anbinden. Google ist hier der Vorreiter. Der Internetkonzern hat die personalisierte Suche „Search, Plus Your World“ kürzlich für seine englischsprachige Seite frei geschaltet.

In der vergangenen Woche haben wir die neue Funktion aus SEA- und SEO-Sicht beleuchtet. Heute zeigt unser Social Media Team, wie soziale Inhalte die Google-Suche beeinflussen und welche Marketingchancen sich daraus für Unternehmen ergeben.

Social Networks haben heute bereits über eine Milliarde Nutzer weltweit. Allein Facebook  bringt es auf über 800 Millionen Profile. Google+, das neueste Netzwerk am Markt, hat nach eigenen Angaben bereits 90 Millionen Registrierungen -  Tendenz steigend! In Anbetracht der Datenmengen, die von den Usern erstellt, veröffentlicht und kommentiert werden, entstehen Unmengen an Informationen. Darunter viel Nonsens, aber auch eine Vielzahl an hilfreichen Informationen.

An diesem Punkt  setzt Google mit „Search, Plus Your World“ an. Die personalisierte Suche bevorzugt Inhalte, die Freunde und Bekannte im Google+ Netzwerk veröffentlicht haben. Diese Treffer tauchen ganz oben in den Suchergebissen auf und drücken damit die „anonymen“ Treffer nach unten. Trotz der vergleichsweise geringen Nutzeranzahl, lohnt es sich für Unternehmen bereits jetzt bei Google+ einzusteigen. Im Folgenden drei  Gründe, warum Sie schon jetzt  aktiv werden sollten:

 

1.    Neue Mitglieder gewinnen

  • Integration des +1-Button auf der Ihrer eigenen Webseite
  • Suchen und Folgen von Influencern und Multiplikatoren in der eigenen Branche
  • Interessanten und nützlichen Content bereitstellen

2.    Attraktive Marketing-Funktionen nutzen

  • Gezielte Zielgruppenansprache über persönliche Kreise
  • Videokonferenzen über Google+ Hangouts

3.    Content Strategie entwickeln

  • Googles Panda Algorithmus bevorzugt neuen und einzigartigen Content, der sich positiv auf  Ihr  Suchmaschinen-Ranking auswirkt.
  • Regelmäßige Updates mit qualitativ hochwertigem Content steigert die Brand Awareness und kann zusätzlichen Traffic auf die eigene Seite leiten.
  • Der Google+ Account kann von mehreren Mitarbeitern verwaltet werden

Wenn Google es wirklich schafft, die persönliche Suche auf das nächste Level zu heben, dann gehören auch Suchergebnisse aus anderen Netzwerken wie Facebook oder Twitter mit dazu. Es ist verständlich, das Google sein eigenes Netzwerk „pushen“ möchte, indem nur Beiträge von Google+ in den Suchergebnissen zu finden sind. Dennoch sollte Google sich bemühen, die relevantesten Treffer für den User zu liefern. Hier sollten  alle möglichen Netzwerke berücksichtigt werden. Facebook-Fanpages werden beispielsweise auf Google sehr gut gerankt. Daher gibt es auch keinen Grund, diese nicht in der personalisierten Suche anzuzeigen.

Unter dem Begriff „Facebook Instant Personalization“ hat Microsofts Suchmaschine Bing Facebook-Likes bei der Suchanfrage in seiner Trefferliste verstärkt berücksichtigt. Facebook und Bing haben bereits seit längerem in einigen Dingen miteinander kooperiert, so dass eine Kooperation beider Systeme abzusehen war.
Zu diesem Thema wurde bereits ein Blogbeitrag auf dem explido-Blog veröffentlicht, der unter dem folgenden Link zu finden ist: Instant Personalization: Bing macht gemeinsame Suche mit Facebook

Bild: Vier personalisierte Facebook-Treffer auf Bing

Die Gründe für Googles Verhalten sind unterschiedlich: Zum einen gehört Google+ zu Google und kann den Content seines eigenen Netzwerks bevorzugt platzieren. Vielleicht ist das auch eine Reaktion auf die Kooperation zwischen Bing und Facebook und der offensichtlich besser platzierten Ergebnisse von Facebook bei der Suche. Zum anderen hat Google keine Kontrolle über andere Netzwerke und kann auch nicht uneingeschränkt darauf zugreifen. Social Networks wie Facebook und Twitter müssten sich dann kompromissbereit erklären und  Google einen gewissen Zugriff auf Ihre Daten  gewähren.

Explido WebMarketing GmbH unterstützt Sie bei der konzeptionellen und strategischen Planung, wenn  Sie Ihre Google+ Unternehmensseite aufbauen und verwalten möchten. Nehmen Sie dazu direkten Kontakt mit uns auf. Wir freuen uns auf Sie!

 

 

 

 

 

Social Media bedeutet nicht zwangsläufig 24-Stunden-Service an sieben Tagen die Woche. Die neuseeländische ASB Bank geht mit gutem Beispiel voran: Sie unterhält in den sozialen Netzwerken Google +, Twitter und Facebook eine virtuelle Filiale („ASB Virtual Branch“). Auf Facebook schließt die ASB Bank pünktlich um 18 Uhr.

Eine Filiale in den sozialen Netzwerken bietet dem User viele Vorteile: Er spart sich nicht nur den Weg zur nächsten stationären Filiale, sondern auch viele Minuten in der Warteschleife der Kundenhotline. Er hat die Möglichkeit, seine Fragen auf unterschiedlichen Portalen zu stellen und erhält schnell und bequem die für ihn relevanten Informationen. Darüber hinaus ist der User ortsungebunden: Er kann von überall mit den Beratern der Bank in Kontakt treten und bekommt dabei das Gefühl, sich in einer realen Filiale zu befinden. Vom Social Media Auftritt der ASB Bank profitiert jedoch nicht nur der Nutzer, sondern auch die Bank selbst. Für sie ist diese virtuelle Filiale eine Chance, Kundenbedürfnisse zu erkennen, zu verstehen sowie angemessen darauf zu reagieren. Neben dem Ziel der Kundenbindung stehen auch die Stärkung der Marke und die Wahrnehmung des Unternehmens als innovativ und serviceorientiert im Vordergrund.

Das Ziel der ASB Bank, innerhalb von sechs Monaten 11.000 Fans zu gewinnen, wurde bereits in weniger als drei Monaten erreicht. In der Anfangszeit steigerte sich die Anzahl der Fans um täglich 300, aktuell hat die ASB Bank 22.480 Fans (Stand 15.11.2011). Kombiniert wurde die „ASB Virtual Branch“ der ASB Bank mit Facebook-Werbeanzeigen.

 

 

 

 

 

 

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Die Gewinner im Gesamtranking der Online Dating Branche liegen dicht beieinander: Mit einer Gesamtpunktzahl von 24,4 kann sich jedoch die Singlebörse neu.de den ersten Platz  vor der Partnervermittlung eDarling (23,9 Punkten) und der Singlebörse bildkontakte.de (23,6 Punkten) sichern.

p-maxx-logo

 

 

 

Aber auch bei den im Ranking auf Platz vier und fünf stehenden Partnervermittlungen Parship und ElitePartner sowie der Singlebörse Friendscout auf Platz sechs sind bereits gezielte Performance Maßnahmen im SEA, SEO, Affiliate Marketing und im Bereich Social Media sichtbar.

Größtenteils haben die Big Player der Branche somit die Bedeutung der Performance Marketing Kanäle und auch von Social Media erkannt. Lediglich singles.de führt derzeit keinerlei Online Marketing Maßnahmen durch.

Stärkste Disziplinen: SEA & Affiliate Marketing

Das größte Engagement zeigen die Singlebörsen und Partnervermittlungen derzeit im SEA. Im Durchschnitt buchen die Big Player der Dating Branche 6,7 Anzeigen in den Suchmaschinen ein. Lediglich zwei der Unternehmen (be2 und singles.de) sind bisher nicht in dieser Disziplin aktiv.

Auch im Affiliate Marketing sind bereits 12 der 14 untersuchten Unternehmen vertreten. Unter den Partnervermittlern führen eindeutig ElitePartner und Parship das Feld an. Die Singlebörsen sind hingegen im Affiliate Marketing relativ gleich aufgestellt.

P-MAXX-Online-Dating-Gesamtranking

Stark ausbaufähig: SEO

Wie schon bereits in anderen durch den P-MAXX untersuchten Branchen ist auch in der Online Dating Branche SEO mit Abstand die schwächste Disziplin. Die Unternehmen weisen fast alle noch deutliche Verbesserungspotenziale auf.

Die beste Rankingposition im SEO belegt Friendscout24. Die Singlebörse hat sich intensiv mit den wichtigsten SEO Kriterien auseinandergesetzt. Angefangen bei zahlreichen SEO-optimierten Texten über eine gezielte interne Verlinkung bis hin zur Verwendung sprechender Anchortexte.

Bei den übrigen Unternehmen sind hingegen noch große Verbesserungspotenziale zu erkennen. Gerade im Hinblick auf eine langfristig starke Positionierung sollten die Unternehmen deutlich stärker in die Disziplin SEO investieren.

Die gesamte Studie steht hier für Sie zum Download bereit >>

Air New Zealand ist eine staatliche neuseeländische Fluggesellschaft mit Sitz in Auckland und ist Mitglied der Star Alliance. Die Fluggesellschaft bedient Ziele innerhalb Neuseelands sowie innerhalb Australiens, der Südsee, Asiens, Nordamerikas und Europas.

Für die verschieden Märkte und Kampagnen gibt es insgesamt 15 Facebook Seiten. Air New Zealand hat rund 220.000 Facebook Fans und ca. 29.000 Follower auf Twitter. Zusätzlich gibt es einen YouTube Kanal, der über eine hohe Anzahl an Klicks, Weiterleitungen, Abonnenten und Kommentaren verfügt.

Doch wie entstehen dieser Bekanntheitsgrad und die große Fangemeinde im Netz? Die Antwort darauf ist ganz einfach: durch Social Media Marketing! Air New Zealand nutzt Facebook, YouTube, Twitter und Co., um ihre ausgefallenen Kampagnen zu veröffentlichen und Kunden für sich zu gewinnen. Kommt eine Kampagne gut an, teilen Social Media Nutzer den Link dieser Kampagne mit Ihren Freunden, was den Bekanntheitsgrad schnell steigern kann. Nutzung und Verknüpfung einzelner Social Media Plattformen tragen enorm zur Bekanntheitssteigerung bei. Im Vordergrund der Air New Zealand Kampagnen stehen das Land an sich, die Mentalität und der Service der Fluggesellschaft.

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Diese P-MAXX Ausgabe untersucht die Online Marketing Strategien innerhalb der Tourismusbranche und zieht vergleichend die Ergebnisse der ersten Tourismus Ausgabe (März 2010) mit ein.

Mit einer Gesamtpunktzahl von 19,7 ist expedia erneut deutlicher Gewinner der Untersuchung. Besonders intensiv werden die Disziplinen Affiliate und SEO genutzt – aber auch im SEA erzielt expedia ein gutes Ergebnis.

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Die re:publica ist grundsätzlich anders. Anders als eine Fachkonferenz und anders als ein Barcamp. Und war trotzdem oder gerade deshalb auch in diesem Jahr wieder der “place to be” in Berlin.

Die Konferenz über Blogs, soziale Medien und die digitale Gesellschaft  fand vom 13. bis 15. April im Friedrichstadtpalast statt. Dort versammelte sich drei Tage lang alles, was am Klassentreffen 2.0 teilnehmen und mit diskutieren wollte. “Klassentreffen” wohl auch deshalb, weil sich hier von Blogger, Social Media Geek, SEO Spezialist, App Entwickler, CEO, Journalist, Datenschützer und PR Verantwortlicher alle treffen, die gemeinsam über die Zukunft des Internets nachdenken – und sie mitbestimmen wollen.

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Die meisten werden aus der (mehr oder weniger lang zurückliegenden) Schulzeit John Steinbecks Geschichte Of Mice and Men – Von Mäusen und Menschen kennen. Starten wir mal mit den Menschen (die Kuh schließt den Reigen ;-)

Jim Sterne eröffnete den eMetrics Marketing Optimization Summit, der wieder parallel zur SMX in München stattfand (siehe recap Tim Schmid), in gewohnt brillanter Manier mit seiner Keynote „The Human Side of Web Analytics“. Jim Sterne ist einer der Gründungspräsidenten der Web Analytics Association (WAA)  und Gründer des weltweiten eMetrics Marketing Optimization Summit. Er hob in mehrfacher Hinsicht auf den menschlichen Faktor ab:

  • Es bedarf erfahrener und kreativer Analysten, die aus den Myriaden an Daten und bunten Grafiken, die moderne Tools ausspucken, echte Erkenntnisse entwickeln, aus denen dann auch praktische Maßnahmen abgeleitet werden können.
  • Außerdem sei es entscheidend, den kommunikativen Aspekt zu bedenken: wie kommuniziere ich mit wem in adäquater und damit erfolgversprechender Weise? Menschen funktionieren als soziale Wesen über Geschichten, „it’s ‘about telling stories“. Ich muss Menschen fesseln können, ich muss ihnen in ihrer Sprache verständlich machen können, warum welche Daten für sie relevant sind. Das funktioniert effektiver, wenn man die Perspektive des anderen einnimmt und diesen mit der genau richtigen  Menge im für ihn richtigen Format versorgt und ihn nicht mit unverdaulichen Datenbergen überschüttet:

„Think of data like food. Too little leads to malnutrition, too much leads to indigestion. Too bland is boring. Too rich leads to a mad-dash to the bathroom.”

Im persönlichen Gespräch erzählte er mir von einer Begegnung mit einem Kulturanthropologen, der ihn zu einer Folie inspirierte, die auf humorvolle Art genau das Problem der verschiedenen  Sprachen verdeutlicht: Der Online Marketer versteht nur bla bla bla, während der Analyst nicht merkt, dass sein Jargon nicht verstanden wird. Genau das gilt es zu vermeiden, wenn man die Web Analyse erfolgreich in Unternehmen etablieren will.

Dies lässt auch an Avinash Kaushiks gern zitierten Ausspruch vom „Reporting Squirrel“ denken. Ein guter Analyst arbeitet nicht einfach Anfragen ab, sondern sollte den Auftraggeber vielmehr bitten, die eigentlich interessierende „Business Question“ zu stellen. So wird es dem Analysten überlassen, die Übersetzung in „Web Analytics Sprech“ und entsprechende Metriken zu leisten und dem Gegenüber sinnvolle Information zu liefern.

Jim Sterne gelang es wie gewohnt, die Zuhörer in seinen Bann zu schlagen und mit Anekdoten aus seinem reichhaltigen Erfahrungsschatz und Denkanstößen auf intelligent-humorvolle Weise zu begeistern.

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Konferenzen, Workshops und Seminare rund um das Thema Social Media im Allgemeinen und Facebook im Besonderen schießen derzeit wie Pilze aus dem Boden. Nahezu täglich landen entsprechende Einladungen und Konferenzprogramme im Briefkasten oder im E-Mail Postfach.

Diese Woche wartete die Neue Mediengesellschaft Ulm samt Medienpartner IWB gleich mit einer Reihe hochkarätiger Referenten im Hamburger Hotel Atlantic auf. Rund 400 Teilnehmer folgten der Einladung. Laut Programm mit einer begleitenden Fachausstellung. Diese wurde dann doch eher schlank gehalten.

Highlights waren #amendedestages zweifellos die Vorträge von Frank Dopheide, Gesellschafter Deutsche Markenarbeit über „Markensteuerung in den unendlichen Weiten des Internets“ und von RA Christian Solmecke über die „Rechtlichen Fallstricke in Sozialen Netzen“ neben den Präsentationen von Otto und dem priceotel über ihre Praxiserfahrungen.

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Erst letzte Woche hat Facebook eine weitreichende Kooperation mit Bing angekündigt: In den Bing Suchergebnislisten werden Empfehlungen aus dem Facebook Netzwerk des Nutzers eingebunden.

Wir haben kräftig spekuliert, wann nun Facebook seine nur rudimentär vorhandene Suchfunktion zu einer vollwertigen Suche über die Facebook Nutzer, Seiten und Gruppen ausbaut. Diese interne Suche könnte durch Bing-Technik unterstützt werden. Und in einem zweiten Schritt auch durch eine Websuche ergänzt werden.

Heute wurden nun die Spekulationen von der Realität überholt: In der (immer noch rudimentären) Suchfunktion von Facebook erscheinen beim Klick auf „alle Ergebnisse“ die Bing-Ergebnisse der Websuche am Fuß der Seite. Hier ein Schirmschuß mit der Trefferliste bei der Suche nach “explido”:

Schrimschuß Facebook Bing

Bing Suchergebnisse in Facebook

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Es ist soweit: Der klassische Suchalgorithmus trifft auf soziale Empfehlungen. Microsofts Suchmaschine Bing verschmelzt seine Suchergebnislisten (SERPs) mit Facebooks Like-Netzwerk.

Es war schon lange spekuliert worden, inwiefern Facebook die Informationen der über den Open Graph angebundenen Webseiten für eine Soziale Suche nutzen wird. Da Facebook schon in einigen Punkten mit Bing kooperiert, war eine Kombination der beiden Systeme in irgendeiner Form abzusehen.

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