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„Seit 2005 ist DLD von einer Konferenz zu einer internationalen Medienmarke und einem weit gespannten Netzwerk gewachsen, das als politischer Agenda Setter funktioniert und für die Identifikation von Innovatoren und Geschäftsmodellen sowie die Beschreibung gesellschaftlichen Wandels steht.“ so ist es aus der Presse Mappe zu entnehmen. In 2011 wurde Matthias Riedle eingeladen und dieses Jahr bekamen wir erneut eine Einladung. Um die Digital Life Design Conference in diesem Recap auf den Punkt zu bringen: „Die DLD Conference ist eine Plattform für grenzübergreifenden Wissenstransfer – Connect the Unexpected“.
Mit Yamondo – the Global Performance Alliance haben wir ein internationales Performance Marketing Netzwerk von inhabergeführten Agenturen ins Leben gerufen. In der Rede am dritten Konferenztag wurde ein wichtiges gesellschaftliches und politisches Thema von Maria Furtwängler-Burda angesprochen, dass Frauen in die top Führungspositionen gehören. Ein weiterer wichtiger Aspekt war zugleich, dass der Unternehmergeist stärker von Frauen in den digitalen Bereich beansprucht werden sollte. Beidem sind wir vor der Gründung von Yamondo gefolgt und es freut mich besonders, dass die GPA eine Frauenquote im Top-Management zum Zeitpunkt der Veröffentlichung im Juli 2011 von über 25 Prozent erreichte. Dies war uns von Anfang an wichtig und gerade durch Konferenzen wie die DLDwomen, die sich mit dieser gesellschaftlichen Thematik seit 2010 auseinandersetzt, tragen wir unseren Beitrag dazu bei. Yamondo orientiert sich im Ländervergleich an Nordeuropa, wie in der nachfolgenden Statistik zu entnehmen ist.
Neben der McKinsey Studie „Women Matter – Gender diversity, a corporate performance driver“ empfehle ich auch den Artikel im DLDwomen Magazin „Voluntary agreements are not enough“ auf Seite 18 und 19 zu lesen.
Warum es in der Digitalen Wirtschaft so wenige Unternehmerinnen gibt, hat Arianna Huffington mit folgendem Satz nach Ihrer Rede im Interview mit Maria Furtwängler-Burda wie folgt begründet:
„…We have a harder time with failure… …because we have that voice in our head that is called the obnoxious roommate living in our head and that is constantly judging us… …men can shut it out and go watch a soccer game…“
Der „Aenne Burda Award for Creative Leadership“ zeichnet Frauen aus, die für unternehmerische und kreative Leistungen stehen. Die bisherigen Award-Trägerinnen sind Marissa Mayer (Google), Caterina Fake (flickr), Martha Stewart (Entrepreneur), Esther Dyson (EDventure), Mitchell Baker (Mozilla Foundation) und Natalie Massenet (NET-A-PORTER). Arianna Huffington bekam den „Aenne Burda Award“ von Maria Furtwängler-Burda überreicht. Glückwunsch an Arianna Huffington zu dieser Auszeichnung, die wiederum Live übertragen wurde und hier abrufbar ist.
Beim Blick auf The Huffington Post stellen wir fest, dass sich Geschäftsmodelle durch die digitale Medien verändern und durch die Aussage von Sheryl Sandberg, dass facebook gerade 1% seiner Reise zurückgelegt hat, ist die digitale Branche gespannt, wie die restlichen 99% aussehen werden, nachdem facebook an die Börse geht. Regeln für den Datenschutz wie aber auch für das Copy Right werden global neu ausgerichtet werden. Parallel hierzu ging es um die Grundsatzfrage „All you need is …data?“ auf der Digital-Life-Design Conference, welche zwar zunächst einfach klingt, dennoch in sich eine Komplexität trägt. Die DLD Konferenz hat einen unglaublichen Buzz in Social Networks ausgehend vom Sonntag, den 22. Januar 2012, bis einschließlich Dienstag, den 24. Januar 2012, wie dieser Screenshot von 15.272 Social Mentions, die salesforce mit dem Social Media Monitoring Tool Radian6 ermittelt hat, veranschaulicht.
Dieser Buzz wird begünstigt durch die Einbindung eines Social Media Newsroom, der allen Interessierten ermöglicht, fast vor Ort zu sein. Parallel zeigt nachfolgende Infografik, die ebenfalls von salesforce erstellt wurde, wie die Demographie, die globale Reichweite der Gespräche nach Ländern über die Digital Life Design Conference aussieht, welche die Top 5 Speaker und die Top 10 Themen der DLD12 aus der Social-Buzz-Sicht gewesen sind.
Um einen kleinen Auszug zu geben, über welche Kanäle die #DLD12 verfolgt werden konnte, neben selbst als Gast in München im HVB-Forum zu sein, eine kleine Aufstellung mit direkten Links zum Content, da dieser für Interessierte nach wie vor zur Verfügung steht:
und viele Kanäle mehr, die auch durch den UGC entstanden sind und separat gestreamt wurden, quasi als Mashup…
Natürlich hatte auch die diesjährige DLD einen Claim – be part of it… Der Name war Programm: Steffi Czerny, Marcel Reichart und das gesamte Team verstanden es auch bei der 8ten DLD ihre Gäste (Speaker und Teilnehmer) perfekt miteinander zu vernetzen. Während den gesamten drei Tagen konnten diese nicht nur tagsüber miteinander sprechen, sich in Lounges (AUDI, Google und Lufthansa) zurückziehen, sondern auch am zweiten Tag abends auf der DLD Night miteinander ausgelassen im Haus der Kunst in München feiern und networken – be part of it… yes, we were all part of it…
Das DLD Konferenzprogramm versprach vorab viel. Die Agenda war vollgepackt mit Themen wie der ersten Keynote von Viviane Reding (EU Commissioner), die über Datenschutz und Urheberrecht sprach.
Wie wichtig Design und Technik Hand in Hand gehen sollte, zeigte der CEO von Jawbone. Die Firma bietet Headsets und Lautsprecher an. Gerade Apple hat mit Siri wiederum einen weiteren Milestone für Spracherkennungssoftware geschaffen und diese wird in der Jawbone Hardware integriert.
Hosain Rahman erzählt wie sein Unternehmen das Headset weiterentwickeln ließ und wie sich Steve Jobs schon sehr früh für Jawbone interessiert hat.
„The Big Picture“ mit Greg Greeley (amazon), Dmitry Grishin (Mail.ru Group), Paul-Bernhard Kallen (Hubert Burda Media), Arkady Volozh (Yandex) und Niklas Zennström (Atomico) moderiert von David Kirkpatrick (Techonomy) gab spannende Einblicke, wie sich der Digitale Markt verändern wird und welche Marktteilnehmer hinzukommen werden. Aus Sicht von SEM (SEA/SEO) wird der Markteintritt von Yandex in Europa mit Spannung erwartet. Warum? Eine wirkliche Wettbewerbssituation existiert in Bezug auf Search, zum Beispiel in Deutschland, nicht. Social Networks haben dennoch bereits einen Einfluss auf das Suchverhalten der User. Viele Informationen erhalten die User bereits morgens aus ihren persönlichen favorisierten Social Networks und selektieren durch den Social Media Stream ihr Interesse an weiterführenden Informationen und entscheiden dann, ob es notwendig ist, noch weitere Quellen für ihr Informationsbedürfnis hinzuzufügen. Nach Einschätzung von Yandex CEO ist bei Markteintritt ein Marktanteil von bis zu 30 Prozent möglich.
Nachdem Yandex nun in den türkischen Markt eingetreten ist, bleibt abzuwarten, wann die weitere Expansion auch nach Westeuropa kommen wird.
Themen, welche die Digitale Branche aus Wachstumssicht in Europa beschäftigen, wurden weiter vertieft. Hier zwei Beispiele in Bezug auf die Türkei:
Die Session „Turkey in the 21st Century“ mit Egemen Bagis (Minister of EU Affairs and Chief Negotiator) wurde von Alison Smale (IHT) moderiert:
Vorab wurde in einer anderen Session über „Digital Bosporus“ mit Sidar Sahin (Peak Games), Nevzat Aydin (Yemeksepeti.com ), Sina Afra (Markafoni), Cenk Bayrakdar (Turkcell) und Alemsah Öztürk (41? 29!) diskutiert. Moderiert wurde dieses Panel von Robin Wauters (TechCrunch). Im Kontakter 41/2011 gaben wir einen Überblick über die Türkei in Bezug auf Online Marketing, Wachstumserwartungen und wie der „Digital Markt“ in der Türkei strukturiert ist.
Interessiert verfolgten die Gäste auch das Panel mit dem Gründer von VKontakt, welches das größte Social Network in Russland ist. Nach Auswertung von comScore liegt die Reichweite von VK.com in Russland und den CIS bei 69%, gefolgt von Odnoklassniki.ru mit 54%, Mail.ru – My Workd mit 34%, facebook mit 20% und twitter mit 8%.
Pavel Durov stellte sein Social Network selbst vor. Es gelang ihm eine fließende Überleitung zu Wikipedia, um mit dem Gründer Jimmy Wales über die Wichtigkeit von Wikipedia zu sprechen und wie die Plattform Einfluss nahm und nimmt auf unser tägliches Leben. Ganz nebenbei spendete er 1 Million Dollar an Wikipedia. Diese Freude konnte Jimmy Wales nicht verbergen, warum auch… ;o)
Neben den übertragenen Sessions gab es auch Workshops. Ich möchte einen nennen, der sehr spannend war und von Alexis Ohanian (reddit) zu dem Thema „Making Something People Love” gehalten wurde.
Gerade Conversion Optimierung beschäftigt sich täglich mit dieser Thematik, um User zu Kunden zu machen. Nicht nur zu Kunden, sondern zufriedenen Kunden, die auch über die Erfahrung auf einer Webseite in ihren Social Networks mit ihren Freunden sprechen. Im Workshop wurden viele Aspekte einer Website beleuchtet, denen wir täglich beim Surfen begegnen. Eine kleine Änderung des uns vertrauten Klickpfades, wenn wir einen Flug buchen, kann einen immensen Impact auf den User haben. Hier ein Beispiel:
Im Bild ist die Webseite hipmunk zu sehen. Hier hat der User einen Zeitraum in der Vergangenheit eingegeben. Eine kleine Notiz erscheint „we don’t support trips to the past yet“. Dieser Satz erscheint anfangs banal, er bringt dennoch den User vor dem Bildschirm zum Schmunzeln. Die User, die diese Erfahrung gemacht haben, teilten diesen kleinen Satz vielfach als Screenshot mit ihren Freunden. Dem Unternehmen ist es gelungen, die Social Media Reichweite zu nutzen, um die Aufmerksamkeit für das eigene Unternehmen zu steigern. Ganz einfach ausgedrückt – be human!
In einem interessanten Vortrag sprach Hiroshi Mikitani, CEO des 3. größten Retailer (Rakuten) aus Japan über seine internationale Ausrichtung und zugleich über die Schwierigkeiten, die einen Unternehmer dabei erwarten. Ein Schlüssel zum Erfolg ist die Sprache. Es ist unerlässlich, dass Mitarbeiter und Kollegen sich untereinander verständigen können, um erfolgreich global zusammenzuarbeiten. Das mag sich trivial anhören, birgt aber in Bezug auf kulturelle Unterschiede einige Schwierigkeiten. Allen, die sich mit diesem Thema beschäftigen, empfehle ich diesen Vortrag:
Interessant ist auch, dass kürzlich die internet WORLD BUSINESS ein Interview mit Hiroshi Mikitani veröffentlicht hat, in welchem er genauer auf Deutschland eingeht und in den kommenden 5 Jahren zum Marktführer werden möchte.
Und weil das DLD Programm nichts ausließ, rundete die Keynote von Sheryl Sandberg (facebook) den dritten Tag ab. Sheryl Sandberg sprach über die facebook Economy und wie diese bereits als Job Motor fungiert und sich positiv auf den BIP in den einzelnen Ländern auswirkt. Dies ist sicherlich der gesamten und immer noch jungen digitalen Branche zuzuschreiben. Wie schnelllebig diese ist, zeigen uns bereits die vergangenen 15 Jahre, wobei es auch ausreicht nur 10 Jahre zurückzublicken… ;o)
Es war fantastisch wieder alte Freunde und Bekannte zu treffen und gleichzeitig mit spannenden und interessanten Menschen in Kontakt treten zu dürfen. Ich möchte mich bei Steffi Czerny, Marcel Reichart, Hubert Burda, Yossi Vardi und dem gesamten DLD Team und Partnern für ein tolles Event und ihre Gastfreundschaft bedanken und möchte sagen:
„nach der #DLD12 ist vor der #DLD13“
Bei den Expansionsplänen von twitter, die wir auf der Digital Life Design 2012 von Jack Dorsey (twitter, Square) gehört haben, freuen wir uns auf den #dld13 Hashtag kommendes Jahr.
Alle Speaker und Gäste kann man leider nicht erwähnen, sonst wird dieser DLD Recap eher ein Roman für dem man sich in eine Lounge zurückziehen könnte…
An dieser Stelle an alle Speaker und Teilnehmer, die ich auf der Digital Life Design Conference kennenlernen konnte – Dankeschön, für drei inspirierende #dld12 Tage in München!
Der Einfluss von Social Media Content auf die personalisierte Suche
Jeden Tag füttern Millionen von Usern die sozialen Netzwerke mit Texten, Bildern und Videos. Wertvoller Content, den die Suchmaschinen zukünftig eng an ihre traditionelle Suche anbinden. Google ist hier der Vorreiter. Der Internetkonzern hat die personalisierte Suche „Search, Plus Your World“ kürzlich für seine englischsprachige Seite frei geschaltet.
In der vergangenen Woche haben wir die neue Funktion aus SEA- und SEO-Sicht beleuchtet. Heute zeigt unser Social Media Team, wie soziale Inhalte die Google-Suche beeinflussen und welche Marketingchancen sich daraus für Unternehmen ergeben.
Social Networks haben heute bereits über eine Milliarde Nutzer weltweit. Allein Facebook bringt es auf über 800 Millionen Profile. Google+, das neueste Netzwerk am Markt, hat nach eigenen Angaben bereits 90 Millionen Registrierungen - Tendenz steigend! In Anbetracht der Datenmengen, die von den Usern erstellt, veröffentlicht und kommentiert werden, entstehen Unmengen an Informationen. Darunter viel Nonsens, aber auch eine Vielzahl an hilfreichen Informationen.
An diesem Punkt setzt Google mit „Search, Plus Your World“ an. Die personalisierte Suche bevorzugt Inhalte, die Freunde und Bekannte im Google+ Netzwerk veröffentlicht haben. Diese Treffer tauchen ganz oben in den Suchergebissen auf und drücken damit die „anonymen“ Treffer nach unten. Trotz der vergleichsweise geringen Nutzeranzahl, lohnt es sich für Unternehmen bereits jetzt bei Google+ einzusteigen. Im Folgenden drei Gründe, warum Sie schon jetzt aktiv werden sollten:
1. Neue Mitglieder gewinnen
- Integration des +1-Button auf der Ihrer eigenen Webseite
- Suchen und Folgen von Influencern und Multiplikatoren in der eigenen Branche
- Interessanten und nützlichen Content bereitstellen
2. Attraktive Marketing-Funktionen nutzen
- Gezielte Zielgruppenansprache über persönliche Kreise
- Videokonferenzen über Google+ Hangouts
3. Content Strategie entwickeln
- Googles Panda Algorithmus bevorzugt neuen und einzigartigen Content, der sich positiv auf Ihr Suchmaschinen-Ranking auswirkt.
- Regelmäßige Updates mit qualitativ hochwertigem Content steigert die Brand Awareness und kann zusätzlichen Traffic auf die eigene Seite leiten.
- Der Google+ Account kann von mehreren Mitarbeitern verwaltet werden
Wenn Google es wirklich schafft, die persönliche Suche auf das nächste Level zu heben, dann gehören auch Suchergebnisse aus anderen Netzwerken wie Facebook oder Twitter mit dazu. Es ist verständlich, das Google sein eigenes Netzwerk „pushen“ möchte, indem nur Beiträge von Google+ in den Suchergebnissen zu finden sind. Dennoch sollte Google sich bemühen, die relevantesten Treffer für den User zu liefern. Hier sollten alle möglichen Netzwerke berücksichtigt werden. Facebook-Fanpages werden beispielsweise auf Google sehr gut gerankt. Daher gibt es auch keinen Grund, diese nicht in der personalisierten Suche anzuzeigen.
Unter dem Begriff „Facebook Instant Personalization“ hat Microsofts Suchmaschine Bing Facebook-Likes bei der Suchanfrage in seiner Trefferliste verstärkt berücksichtigt. Facebook und Bing haben bereits seit längerem in einigen Dingen miteinander kooperiert, so dass eine Kooperation beider Systeme abzusehen war.
Zu diesem Thema wurde bereits ein Blogbeitrag auf dem explido-Blog veröffentlicht, der unter dem folgenden Link zu finden ist: Instant Personalization: Bing macht gemeinsame Suche mit Facebook
Bild: Vier personalisierte Facebook-Treffer auf Bing
Die Gründe für Googles Verhalten sind unterschiedlich: Zum einen gehört Google+ zu Google und kann den Content seines eigenen Netzwerks bevorzugt platzieren. Vielleicht ist das auch eine Reaktion auf die Kooperation zwischen Bing und Facebook und der offensichtlich besser platzierten Ergebnisse von Facebook bei der Suche. Zum anderen hat Google keine Kontrolle über andere Netzwerke und kann auch nicht uneingeschränkt darauf zugreifen. Social Networks wie Facebook und Twitter müssten sich dann kompromissbereit erklären und Google einen gewissen Zugriff auf Ihre Daten gewähren.
Explido WebMarketing GmbH unterstützt Sie bei der konzeptionellen und strategischen Planung, wenn Sie Ihre Google+ Unternehmensseite aufbauen und verwalten möchten. Nehmen Sie dazu direkten Kontakt mit uns auf. Wir freuen uns auf Sie!
Ob Search Engine Advertising, Search Engine Optimization oder Affiliate Marketing: alle drei Performance Marketing Bereiche betreuen wir seit Jahren mit Erfolg. Bestätigt wurde die Qualität unserer Arbeit jetzt erneut durch die Vergabe der SEA und SEO Zertifikate sowie des Affiliate Marketing Trusted Agency Zertifikates des Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V.
Mit dem Erhalt des Zertifikats bestätigt der BVDW jedes Jahr die professionelle und qualitativ hochwertige Arbeitsweise in den verschiedenen Disziplinen.
Georg Genfer, Head of SEA bei explido: “Wir sind stolz darauf, auch in diesem Jahr die BVDW Zertifizierung für SEA erhalten zu haben. Sie gilt branchenweit als Aushängeschild für professionelles und zuverlässiges Kampagnenmanagement. Im zunehmend unübersichtlichen Umfeld von SEA-Dienstleistern dient sie als Orientierung, bei explido “in den richtigen Händen” zu sein. Natürlich werden wir auch 2012 alles tun, um bestes Kampagnenhandling und Service für unsere Kunden sicherzustellen.”
Hansjörg Rampl, Division Manager SEO / Conversion Optimization / Social Media: “Das SEO Zertifikat des BVDW zeichnet uns auch in diesem Jahr als eine der führenden Agenturen für SEO in Deutschland aus, unserem hohen Anspruch und der Zufriedenheit unserer Kunden sei Dank. Wir sind stolz darauf, dieses Qualitätssiegel seit vielen Jahren tragen zu können und stellen fest, dass es zurecht ein wichtiges Auswahlkriterium für Unternehmen bei der Suche nach einem seriösen SEO Anbieter ist.”
Markus Kellermann, Head of Affiliate-Marketing bei explido: “Das neue BVDW-Zertifikat bestätigt uns in unserer transparenten und sauberen Arbeitsweise. Zudem möchten wir uns bei unseren Kunden und Affiliate-Netzwerken für das entgegengebrachte Vertrauen und die faire Partnerschaft bedanken.”
Um das Zertifikat Affiliate Marketing Trusted Agency des BVDW zu erhalten, müssen unter anderem folgende Kriterien erfüllt sein:
- BVDW-Mitgliedschaft
- Mindestens 3 feste, qualifizierte Mitarbeiter für das Thema Affiliate Marketing
- Geschäftsbeziehungen seit mindestens 12 Monaten mit mehr als 2 Affiliate Netzwerken in Deutschland
- Betreuung von mindestens 5 Kunden im Affiliate Marketing
Weitere Informationen zum Zertifizierungsverfahren finden Sie hier.
Die gesamte Eventbranche pilgert jedes Jahr im Januar Richtung Dortmunder Westfalenhallen. Die Best of Events ist die größte Fachmesse für Wirtschaftskommunikation, Live-Marketing, Veranstaltungsservices und Kongress. Und ein riesiges Spektakel…
Zwei Tage lang traf sich am 18. und 19. Januar 2012 alles mit Rang und Namen in der Eventbranche in Dortmund. In drei Hallen konnten knapp 10.000 Besucher von A wie Akrobat bis Z wie Zelt alles rund um eine gelungene Veranstaltungsorganisation erfahren und erleben.
Auf dem Eventgipfel 2012 präsentierten sich mit 400 Ausstellern auf rund 20.000 Quadratmetern die Top-Player der Eventbranche. Die Best of Events gilt als nationale Leitmesse für die gesamte Industrie der Event- und Veranstaltungsdienstleister.
Vor allem die Halle 7 bot mit Musik- und Walking-Acts im Minutentakt eine beeindruckende (Geräusch-) Kulisse.
Ob Zauberkünstler, Feuerspucker, Lasershow, Blaskapelle oder Speedboot – für jeden Event Anlass war etwas geboten.
Ein Highlight war der Vortrag von Stefan Verra zum Thema Körpersprache. Mit viel österreichischem Charme erläutert er unter anderem das Geheimnis des richtigen Händedrucks und des weiblichen Balzgebahrens.
Die offizielle Abendveranstaltung BOE Night fand im Signal Iduna Park statt. Die “gelbe Wand” von Borussia Dortmund bot eine beeindruckende Kulisse.
Auch einige Fußballstars des Vereins gaben sich ein Stelldichein.
Wenn die Event Branche feiert, liegt die Messlatte natürlich hoch. Die Erwartungen in Sachen Catering und Live Acts wurden mehr als erfüllt. Vor allem die Prämiere der neuen Band “Live Music Connection” war ein Highlight.
Die Veranstaltungsbranche befindet sich derzeit in gespannter Erwartung: mit der Fußballeuropameisterschaft in Polen und der Ukraine und den Olympischen Spielen in London zeichnet sich ein starkes Event Jahr 2012 ab.
Da wir in diesem Jahr unser 10jähriges Firmenjubiläum feiern, war explido als Besucher mit dabei. Nach zwei Tagen können wir nun tütenweise Ideen mit nach Augsburg bringen und freuen uns darauf, einige in 2012 für unsere Kunden und Geschäftspartner umzusetzen.
Ein herzliches Dankeschön gilt den Veranstalterinnen der Best of Events. Bea Nöhre, Katja Nitschke und Ute Degen haben einen beeindruckenden Auftakt in das Event-Jahr 2012 geschaffen.
Google plant einen tieferen Einstieg in den wachstumsstarken Markt des Online-Versandhandels. Nach einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung will der amerikanische Internetkonzern im kommenden Jahr einen Lieferservice für Online-Einkäufe starten. Hierdurch sollen Kunden ihre online bestellten Waren innerhalb eines Tages erhalten.
Vorbild für das neue Versandangebot ist der Lieferdienst „Prime“ des Onlinehändlers Amazon. Dort erhalten Kunden ihre bestellten Artikel versandkostenfrei am nächsten Werktag – ein Jahresbeitrag von 29 Euro macht es möglich. In den USA hat Amazon den Leistungsumfang von „Prime“ bereits um Zusatzleistungen ergänzt. So steht den Nutzern unter anderem ein kostenloser Video-Streaming-Dienst zur Verfügung. Für das neue Lieferangebot wird Google seine Kunden wohl ebenfalls zur Kasse bitten. Die eigentliche Logistikdienstleistung übernimmt ein Paketversender, beispielsweise UPS.
Nach Expertenansicht berücksichtigt der Google-Vorstoß die Tatsache, dass Kunden immer häufiger die Produktsuche über Suchmaschinen links liegen lassen. Stattdessen suchen sie Produkte direkt auf den Seiten von Online-Händlern wie Amazon, eBay und Co. Aus diesem Grund hat Google seine Services zur Produktsuche systematisch ausgebaut: Neben Käuferbewertungen und Erfahrungsberichten stehen seit kurzem auch grafische Produktanzeigen (so genannte Product Listing Ads) bereit. Zudem finden Online-Shopper zukünftig Informationen zur Verfügbarkeit des gewünschten Produktes in einem nahe gelegenen Ladegeschäft. Der neue Lieferdienst komplettiert Googles Bemühungen, Kunden auf der eigenen Oberfläche zu halten und stärker an sich zu binden.
Wettbewerber nutzen verändertes Suchverhalten für eigene Werbemodelle
Auch im Ringen um Anzeigenkunden, mit denen Google einen Großteil des Umsatzes macht, hält der Wettbewerb Angebote bereit. Beispielsweise bietet Amazon.com die Schaltung bezahlter Produktanzeigen auf seiner Seite an. Ähnlich dem AdWords-Modell von Google, legen Werbetreibende Stichwörter (so genannte Keywords), Beschreibungen und Gebote für ihre Produkte fest.
Klickt der Kunde auf eine Anzeige, leitet ihn das System auf eine externe Webseite oder auf die entsprechende Produktkategorie innerhalb des Amazon-Shops weiter. Der Preis für eine Anzeige richtet sich nach einem Cost-Per-Click Modell. Der Werbekunde legt fest, wie viel er für die Schaltung seiner Anzeige zu zahlen bereit ist. Die tatsächlich anfallenden Kosten errechnen sich anhand der Klickzahlen und des abgegebenen Anzeigengebots. In Zukunft dürfte die Popularität und Markenbekanntheit einzelner Versandhändler weiter zunehmen – damit steigt auch ihre Attraktivität für Werbekunden. Google baut für diesen Fall vor. (von Lars Kraft)
Nach der Einführung in den USA und einer kurzen Betaphase sind die Product Listing Ads oder Produktanzeigen nun für alle AdWords Kunden in Deutschland, Frankreich und Großbritannien verfügbar.
Was sind Produktanzeigen?
Produktanzeigen sind nicht zu verwechseln mit der Anzeigenerweiterung ProduktPlusbox. Produktanzeigen sind eigenständige Anzeigen, die neben den Textanzeigen auf der rechten Seite erscheinen können.
Produktanzeigen erscheinen, wenn ein Suchbegriff mit einem Artikel aus dem Produktfeed im Merchant Center Konto übereinstimmt. Bei Produkt-Targeting wird auf Grundlage der Informationen im Merchant Center Konto automatisch ermittelt, welche Produkte für Anzeigenformate mit Erweiterungen und für Anzeigenformate mit Produktinformationen geschaltet werden. Demnach ist es erforderlich, dass das AdWords Konto mit dem Merchant Center Konto verknüpft wird. Da die Produktanzeigen keine Keyword-basierte Anzeigen sind, ist die Anzeigenschaltung mit nur geringem Aufwand umgesetzt.
Der größte Vorteil bei der Schaltung von Produktanzeigen ist, dass sowohl eine Textanzeige als auch eine Produktanzeige gleichzeitig erscheinen können. Somit steigt die Sichtbarkeit. Die attraktiven und ansprechenden Produktabbildungen führen zu höheren Klickraten. Detailliertere Informationen wie Preis, Produktbild und Händlerinformationen schon vor dem ersten Klick führen zu einer höheren Conversion Rate. In den letzten Wochen gesammelten Erfahrungen in der Testphase zeigen tatsächlich eine gute Performance auf.
Es gilt nach wie vor: Qualitativ erstellte Produktfeeds mit möglichst genauen Produktinformationen führen auch bei den Produktanzeigen zu höherer Auslieferungsrate und zu relevanten Suchergebnissen.
Social Media bedeutet nicht zwangsläufig 24-Stunden-Service an sieben Tagen die Woche. Die neuseeländische ASB Bank geht mit gutem Beispiel voran: Sie unterhält in den sozialen Netzwerken Google +, Twitter und Facebook eine virtuelle Filiale („ASB Virtual Branch“). Auf Facebook schließt die ASB Bank pünktlich um 18 Uhr.
Eine Filiale in den sozialen Netzwerken bietet dem User viele Vorteile: Er spart sich nicht nur den Weg zur nächsten stationären Filiale, sondern auch viele Minuten in der Warteschleife der Kundenhotline. Er hat die Möglichkeit, seine Fragen auf unterschiedlichen Portalen zu stellen und erhält schnell und bequem die für ihn relevanten Informationen. Darüber hinaus ist der User ortsungebunden: Er kann von überall mit den Beratern der Bank in Kontakt treten und bekommt dabei das Gefühl, sich in einer realen Filiale zu befinden. Vom Social Media Auftritt der ASB Bank profitiert jedoch nicht nur der Nutzer, sondern auch die Bank selbst. Für sie ist diese virtuelle Filiale eine Chance, Kundenbedürfnisse zu erkennen, zu verstehen sowie angemessen darauf zu reagieren. Neben dem Ziel der Kundenbindung stehen auch die Stärkung der Marke und die Wahrnehmung des Unternehmens als innovativ und serviceorientiert im Vordergrund.
Das Ziel der ASB Bank, innerhalb von sechs Monaten 11.000 Fans zu gewinnen, wurde bereits in weniger als drei Monaten erreicht. In der Anfangszeit steigerte sich die Anzahl der Fans um täglich 300, aktuell hat die ASB Bank 22.480 Fans (Stand 15.11.2011). Kombiniert wurde die „ASB Virtual Branch“ der ASB Bank mit Facebook-Werbeanzeigen.
Seit 1987 werden die EPICA-Awards jährlich an Kommunikationsagenturen, Filmproduktionsfirmen, Medien, Unternehmensberatungen, Fotografen und Designstudios verliehen.

Die EPICA-Verleihung gehört zu den bedeutendsten in der Branche und fand bis jetzt in 19 europäischen Städten, wie z.B. Amsterdam, Moskau, London, Zürich, Düsseldorf, Mailand, Dublin und Athen statt. Die diesjährige Preisübergabe wird sich am 20.01.2012 in Ljubljana in Slowenien abspielen.
Insgesamt wird der Award in 48 Kategorien verliehen. Dieses Jahr gehören wir in der Kategorie "Online Ad" zu den Teilnehmern und schicken einen interaktiven Flash-Banner ins Rennen. Die Ergebnisse werden in der letzten Novemberwoche bekannt gegeben. Nun heißt es also abwarten und Daumen drücken.
Die Gewinner im Gesamtranking der Online Dating Branche liegen dicht beieinander: Mit einer Gesamtpunktzahl von 24,4 kann sich jedoch die Singlebörse neu.de den ersten Platz vor der Partnervermittlung eDarling (23,9 Punkten) und der Singlebörse bildkontakte.de (23,6 Punkten) sichern.
Aber auch bei den im Ranking auf Platz vier und fünf stehenden Partnervermittlungen Parship und ElitePartner sowie der Singlebörse Friendscout auf Platz sechs sind bereits gezielte Performance Maßnahmen im SEA, SEO, Affiliate Marketing und im Bereich Social Media sichtbar.
Größtenteils haben die Big Player der Branche somit die Bedeutung der Performance Marketing Kanäle und auch von Social Media erkannt. Lediglich singles.de führt derzeit keinerlei Online Marketing Maßnahmen durch.
Stärkste Disziplinen: SEA & Affiliate Marketing
Das größte Engagement zeigen die Singlebörsen und Partnervermittlungen derzeit im SEA. Im Durchschnitt buchen die Big Player der Dating Branche 6,7 Anzeigen in den Suchmaschinen ein. Lediglich zwei der Unternehmen (be2 und singles.de) sind bisher nicht in dieser Disziplin aktiv.
Auch im Affiliate Marketing sind bereits 12 der 14 untersuchten Unternehmen vertreten. Unter den Partnervermittlern führen eindeutig ElitePartner und Parship das Feld an. Die Singlebörsen sind hingegen im Affiliate Marketing relativ gleich aufgestellt.
Stark ausbaufähig: SEO
Wie schon bereits in anderen durch den P-MAXX untersuchten Branchen ist auch in der Online Dating Branche SEO mit Abstand die schwächste Disziplin. Die Unternehmen weisen fast alle noch deutliche Verbesserungspotenziale auf.
Die beste Rankingposition im SEO belegt Friendscout24. Die Singlebörse hat sich intensiv mit den wichtigsten SEO Kriterien auseinandergesetzt. Angefangen bei zahlreichen SEO-optimierten Texten über eine gezielte interne Verlinkung bis hin zur Verwendung sprechender Anchortexte.
Bei den übrigen Unternehmen sind hingegen noch große Verbesserungspotenziale zu erkennen. Gerade im Hinblick auf eine langfristig starke Positionierung sollten die Unternehmen deutlich stärker in die Disziplin SEO investieren.
Die gesamte Studie steht hier für Sie zum Download bereit >>
Bilder SEO ist prinzipiell das Gleiche wie “normales” SEO (Search Engine Optimization), denn es beschreibt ebenso Maßnahmen, durch die eine höhere Platzierung im Suchmaschinen-Ranking erreicht werden kann. Im Bilder SEO allerdings geht es nicht um komplette Webseiten, sondern ausschließlich – wie der Name schon sagt – um Bilder. Gerade die “Universal Search” macht Bild SEO so interessant, denn dort erscheinen die Bilder inzwischen immer häufiger an wirklich attraktiven Positionen!
Die relevanten Ranking-Faktoren für Bilder können in drei Bereiche eingeteilt werden:
- Rankingfaktoren bezüglich der Bilddatei
- Onpage-Rankingfaktoren
- Offpage-Rankingfaktoren



















