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“Das könnte Sie auch interessieren” – eResult hat im Rahmen einer Grundlagenstudie zum Thema Cross- und Up-Selling aus Nutzersicht eine Online-Befragung zu Produktempfehlungen an 600 Probanden durchgeführt.
Die Hauptaussage der Studie ist, dass Produktempfehlungen von Usern durchaus akzeptiert und somit erwartungskonform sind. Fast 60% der Befragten ordneten Empfehlungen mindestens als „eher wichtig“ ein. Allerdings ist die Platzierung die entscheidende Frage. Die Studie zeigt, dass die Artikeldetailseite hierfür am besten geeignet ist. Dort wünschen sich 71,8% der Befragten Produktempfehlungen. Mit unter 9% empfinden es die User als unangebracht, wenn im Bestellprozess Cross-oder Up-Selling betrieben wird. Dieses Ergebnis geht einher mit unserer Erfahrung, dass ablenkende Elemente bzw. Absprungpunkte im Bestellprozess negativen Einfluss auf die Conversion Rate haben.
Ähnlich ist es im Warenkorb, wo sich nur noch 16,3% der Befragten Empfehlungen wünschen. Entgegen der bisherigen Forschungsergebnisse, wonach eine Auswahl an Kombinationsartikeln auf einer Warenkorb-Zwischenseite die User grundsätzlich begeistert, erwarten nur 28,7% der Befragten Empfehlungen auf der Warenkorb-Zwischenseite.
Aus diesen Ergebnissen resultiert, dass Produktempfehlungen durchaus eingesetzt werden sollen, allerdings mit abgestufter Intensität. Nutzer haben eine klare Vorstellung von der Positionierung von Empfehlungen, deswegen gilt es diese nicht zu aufdringlich zu platzieren. Auf der Artikelseite dürfen Empfehlungen prominent ausgespielt werden, im Warenkorb nur im nicht sofort sichtbaren Bereich und im Bezahlprozess muss komplett darauf verzichtet werden.
Eine weitere wichtige Erkenntnis der Studie ist, dass sich die bevorzugten Empfehlungsarten sehr stark vom jeweiligen Sortimentstyp unterscheiden. Bei Technikprodukten wünschen sich z.B. mehr als 40% der Befragten Zubehör-Empfehlungen. Bei Büchern hingegen erwarten fast 50% der User auf der Artikeldetailseite und 45,4% auf der Warenkorb-Zwischenseite Empfehlungen über thematisch ähnliche Bücher. Die Neigung ein weiteres Buch dem Einkauf hinzuzufügen, ist hier weitaus höher als ein bereits im Warenkorb vorhandenes Produkt zu revidieren. Bei Mode hingegen wünscht sich der Kunde – genau wie im Ladengeschäft - passende Kombinationsprodukte zum bereits gewählten Kleidungsstück. Empfehlungen für ähnliche Produkte sind daher am liebsten nur auf der Artikelseite erwünscht.
Nicht zuletzt spielt die Formulierung der Empfehlungsüberschriften eine wichtige Rolle. Persönliche Formulierungen wie „Das könnte Sie auch interessieren“ sowie kurze, prägnante Benennungen wie „Gleich mitbestellen“ machen das Rennen beim Kunden. Unbedingt abgeraten wird von Formulierungen, die mit dem Kaufverhalten anderer Kunden in Verbindung gebracht werden wie bspw. „Andere Kunden kauften“, da der User das Gefühl braucht nach eigener Vorliebe einzukaufen.
Insgesamt bietet die Studie spannende Erkenntnisse rund um das Thema Produktempfehlungen – und viele interessante Testansätze für künftige a/b- oder multivariate Tests! Darüber hinaus ist die Studie ein weiterer Beleg dafür, dass nie von allgemeinen Aussagen ausgegangen werden kann. Vielmehr muss für jedes Shop-Sortiment die passende Cross- und Up-Selling-Strategie gefunden werden.
Die vollständige Grundlagenstudie gibt es kostenlos zum Download bei eResult: >> Zum Download
Am 07. und 08. November 2011 fand im neu renovierten Hotel Atlantic Kempinski in Hamburg die 2. Conversion Conference statt. In exquisiter Atmosphäre gab es spannende Vorträge, viele Praxisbeispiele, Expertendiskussionen und viele Networking-Gelegenheiten für alle Online Marketers, für die Traffic Generierung allein noch lange nicht das Ende der Fahnenstange ist, sondern auch die Konversion des Traffics zu Kunden von großem Interesse ist….
Auch dieses Jahr war das Conversion Team von explido wieder mit von der Partie, diesmal zusammen mit unserem Kunden Margarete Steiff, vertreten durch Tom Streefkerk, Leiter e-commerce. Die Vorgehensweise, Testing-Möglichkeiten und die Ergebnisse unserer spannenden Zusammenarbeit im Bereich Conversion-Optimierung präsentierten Tom Streefkerk und Conversiondoktor Gabriel Beck in einem kurzweiligen Vortrag. Besonders im Mittelpunkt stand die Conversion-Optimierung von zwei Seiten: Zum Einen die Landing Page Optimierung, im Speziellen die Anpassung der Landing Pages an die Customer Journey, und zum Anderen die Optimierung des Checkout-Prozesses. Hier ging es insbesondere um die Frage, ob ein Gastzugang auf der Login-Seite die Conversion Rate steigern kann.
Tom Steefkerk // Margarete Steiff GmbH, Gabriel Beck // explido
Die ausführliche Case Study über die Landing Page – und Checkout-Optimierung bei Steiff gibt es hier:
>> Download
Nachfolgend die Zusammenfassung der weiteren Highlights von zwei spannenden Tagen:
Tag 1
Nachdem Jeffrey Eisenberg die Konferenz mit einer Keynote eröffnete, gab Kai Radanitsch, Geschäftsführer von eBusiness Lab, in der ersten Session einige Tipps zur optimalen Abstimmung der AdWords-Anzeigen mit den dazu gehörigen Landing Pages. In seinen Praxisbeispielen zeigte er auf, dass selbst manche Conversion-Optimierungs-Profis nicht vor Fehlern gefeit sind.
Tim Ringel, Geschäftsführer der metapeople GmbH, führte an, dass die neuen Anzeigenerweiterungen für AdWords-Anzeigen (Site-Links, Produkt-, Video- und Loacation-Links) für eine zielgruppengerechtere Ansprache der User an Bedeutung gewinnen werden. Seine Aussage, dass die AdWords-Anzeigen auf der rechten Seite verschwinden könnten, sorgte bei den Zuhörern für Anspannung. Daraus resultiert, dass Landing Page-Optimierung in Zukunft noch stärker in den Fokus rücken wird.
Den Nachmittag eröffnete dann Amy Africa, CEO bei EightbyEight, und ging dabei besonders auf das Thema Mobile ein. Ihre Kernaussage: Mobile Seiten sind keine Apps und funktioneren außerdem auch anders als traditionelle Websites. Sie gab uns viele praxisnahe Tipps, wie mobile Seiten optimal aufgebaut sein sollten, z.B. in Bezug auf das Scrollen, die Ladezeit, die Navigation oder die Position der internen Suche.
Dr. Karl Blanks von den Conversion Rate Experts, fokussierte in seinem Vortrag die Bedeutung des Designs für die Conversion Rate. Das Design muss dabei möglichst der Kundenerwartung entsprechen. Er betonte daher, dass man die Zielgruppe genau kennen sollte und dass auch hier das Testen unverzichtbar ist.
Dr. Karl Blanks // Conversion Rate Experts
Andrè Morys, Vorstand von Web Arts, gelang mit einem kurzweiligen Vortrag über effektives Online Marketing 2012 ein krönender Abschluss des 1. Tages. Auf humorvolle Art und Weise identifizierte er das Top Management als Conversion Killer Nr. 1, da dort das Budget verwaltet, aber häufig falsch verteilt wird: Zu viel Geld fließt in die Generierung des Traffics, während die Wichtigkeit von Conversion-Optimierung häufig nicht erkannt wird.
Anschließend ging es zur Call-to-action Party in den Club Angie´s auf der Reeperbahn, wo man bei gutem Essen und Cocktails den Tag ausklingen lassen und das ein oder andere Thema des Tages nochmal in geselliger Runde vertiefen konnte.
Tag 2
Ein weiteres Highlight am 2. Tag war ohne Zweifel die Keynote von Dr. Hans-Georg Häusel, Vorstand der Gruppe Nymphenburg. In seinem Vortrag „ Conversion Optimierung aus Sicht eines Vor- und Querdenkers“ ging er besonders auf die Erkenntnisse der Hirnforschung ein und dass diese bei der Conversion Optimierung eine entscheidende Rolle spielen. Denn die meisten Kaufentscheidungen fallen unbewusst!
Die nachfolgenden Vorträge von Thorsten Teschner und Karsten Giermalczyk zeigten anhand von Praxisprojekten (Hamburg Toursimus GmbH, stayfriends.de) Möglichkeiten der Herangehensweise und Methoden der Conversion Rate Optimierung auf. Besonderer Fokus lag auf dem Thema Analyse. Eine präzise Auswertung von Klickpfaden, dem sichtbaren Bereich, Formularen, der internen Suche sowie die Einbindung von Kundenbefragungen ermöglichen das Erkennen von Schwachstellen und bieten Ansatzpunkte für die anschließende Optimierung.
In der anschließenden Podiumsdiskussion – moderiert von „Zeremonienmeister“ Alexander Holl (Geschäftsführer von 121Watt) – mit Prof. Dr. Mario Fischer, Dr. Christoph Röck (Verlagsgruppe Weltbild), Sebastian Grebasch (Head of SEA, Zalando GmbH) und Gabriel Beck (Head of Conversion Optimization, explido) ging es vor allem um Synergieeffekte von CRO, SEM und SEO. Besonders interessant war hier auch die Diskussion um den Einfluss von CRO auf die Customer Journey: So kann Conversion-Optimierung bereits in frühen Entscheidungsphasen, wo User noch nicht so kaufgetrieben sind, entscheidend Einfluss nehmen und so User schneller zu konvertierenden Käufern machen.
Podiumsdiskussion (v. l. n. r.): Gabriel Beck // explido, Dr. Christoph Röck // Weltbild Verlag, Sebastian Grebasch // Zalando, Prof. Dr. Mario Fischer
Dr. Karl Blanks sprach auch noch über das Thema „Konsumentenverhalten: Decodieren und Motivieren“. Hier ging es insbesondere um die Frage, warum User nicht konvertieren. Er wies in seinem Vortrag darauf hin, dass es auch aufschlussreich sein kann, das Verhalten bereits konvertierter Besucher zu erforschen, um Hinweise auf Schwachstellen zu finden.
Abschließend konnten Besucher in einem Live Landing Page Test ihre Landing Pages durch die Experten prüfen lassen. Hierfür stellten sich Timo Aden von Trakken Web Services, André Morys von der Web Arts AG sowie Gabriel Beck von explido zur Verfügung.
Live Landing Page Test (v. l. n. r.): Timo Aden, Moderator Alexander Holl, André Morys, Gabriel Beck
Fazit
Insgesamt bot die Conversion Conference in Hamburg ein abwechslungsreiches Programm aus Fachvorträgen, Diskussionen und Praxisbeispielen. Es wurde auch deutlich, dass dem Thema Conversion Optimierung in Unternehmen noch immer nicht die Bedeutung beigemessen wird, die eigentlich notwendig wäre, um den teuren Traffic auch optimal ausschöpfen zu können. Festes Budget für CRO wird bislang nur selten in Unternehmen eingeplant. Umso wichtiger sind daher Veranstaltungen wie die Conversion Conference, um ein breites Publikum an Online Marketern zu informieren und um Trends auszutauschen.
Auch die Organisation, die Location und das Catering waren durchwegs hervorragend. So blieb in den Pausen und am Abend viel Zeit für persönliche Gespräche.
Weitere Recaps zur Conversion Conference Hamburg 2011
- Stefan Bechstein, e-commerce Lounge: http://www.ecommerce-lounge.de/tag-1-der-conversion-conference-in-hamburg-tim-ringel-schockt-seine-zuhoerer-8089/
- Torsten Hubert, Webarts:
Als betreuende SEA Agentur von Margarete Steiff freuen wir uns über eine enge Zusammenarbeit im Bereich Conversion Optimierung seit Februar 2011. Nach einer ausführlichen Schwachstellen-Analyse wurde ein Optimierungskonzept erarbeitet:
Zum Einen wurde die Landing Page optimiert, um die Besucher bestmöglich abzuholen, zum anderen wurde beim Checkout-Prozess angesetzt, um die Absprungraten zu senken und mehr Besucher zu glücklichen Kunden zu machen.
Die Details zur Vorgehensweise sowie die Testergebnisse haben wir für Sie in einer ausführlichen Case Study zusammengefasst.
Da die Case Study kostenlos runtergeladen werden kann, wäre es schön, wenn wir dafür einen Tweet erhalten.
Einfach auf Download klicken und auf der Folgeseite den vorgefertigten Tweet abschicken. Als Dankeschön gibt es die kostenlose Case Study!
>> Download
Viel Spaß bei der Lektüre!
PS: Wer Twitter nicht nutzt, kann gerne über das Kontaktformular die Studie anfragen.
A highly competitive market in terms of pure number and strength of contenders as well as rising advertising costs increase the pressure on digital marketers to efficiently allocate their budgets on diverse marketing channels.
But that’s exactly where the challenge starts: Valid answers call for asking the right set of questions: Do you know what kind of information your customers need? As the sophisticated marketer knows, the need for information varies strongly depending on the phase of purchase decision the customer is in:
Awareness: Sensitize – Create a Need
In this stage all marketing efforts aim at sensitizing the consumer to your topic and brand. Depending on the nature of your product a need has to be instigated.
Favorability: Hunger for Information
Offer value proposition. Be present when customers try to satisfy their need for detailed information.
Consideration: Narrowing it Down
Offer the key arguments why your products or services should win the customer’s assessment of alternatives.
Intent to Purchase: Trigger the Ultimate Purchase decision
In this highly competitive phase it’s essential to provide the ultimate incentive to consumers ready to buy to do so right now, right at your shop.
Measure – Understand – Optimize
Think of a multichannel marketing solution offering you the opportunity to plan all your marketing campaigns organized by advertising message ideally targeting the customers’ phase-specific need for information:
explido’s ActionAllocator. The customer-oriented approach of ActionAllocator sets the solution apart from solely technical-oriented touch point tracking tools with no underlying marketing strategy or concept.
The ActionAllocator tracking technology provides the basis for delivering meaningful numbers. ActionAllocator technology reliably tracks billions of clicks and views (ad impressions). Ad impression tracking allows you to verify the supposed positive effect of Display-Ad-views on conversion rates of click-based e.g. SEA-Campaigns.
But that’s just the beginning:
- Evaluate the revenue participation of each campaign
- Identify the most effective customer journeys with regard to metrics like ROI
- Optimize your entire campaign set-up and budget allocation
- Gain actionable insights!
You are warmly invited to meet us at the dmexco – digital marketing exposition & conference in Cologne, Germany from September 21 – 22, 2011 to discuss your specific needs related to your customers’ journey. ActionAllocator developers and Customer Journey consultants are eager to answer your questions!
Von 01. – 02.09.2011 hat in Frankfurt der Conversion Summit und Camp (veranstaltet von Webarts) stattgefunden. Natürlich war auch das gesamte Conversion Team von explido vor Ort und konnte viele neue Impulse und Ideen mitnehmen!
Da jeder Vortrag sehr interessant war aber ich nicht jeden ausführlich kommentieren kann, möchte ich in diesem Beitrag eine Zusammenfassung der Highlights und mein Feedback zu zwei sehr gelungenen Tagen geben.
Tag 1: Conversion Summit
Andrè Morys eröffnete den voll ausgebuchten Conversion Summit und konnte für die Keynote den eigens aus den USA angereisten Bryan Eisenberg gewinnen, der auf anschauliche Weise die Zukunft des Online-Shoppers näher brachte.
Besonders hat uns gefreut, dass wir Janco Klijnstra von Traffic4u aus den Niederlanden, einem Partner unseres internationalen Agentur-Netzwerks Yamondo, beim nachfolgenden Vortrag kennen lernen konnten. Er stellte das selbst entwickelte und sehr anschauliche „Conversion Maturity Model“ vor. Mit diesem Modell kann Kunden sehr deutlich und individuell die spezifischen Anforderungen im Bereich Conversion Optimierung aufgezeigt werden.
Die beiden Sessions von David Boronat und Stefan Wolk von smatch.com waren der Bedeutung von Conversion Optimierung im Social Commerce gewidmet. Es wurde sehr deutlich, dass auch im Bereich Social Media hohes Potential durch Conversion-Optimierung vorhanden ist.
Nachmittags ging es dann mit vielen praktischen Themen und Erfolgsbeispielen weiter. Insbesondere gab es viele Usability-Tipps für Online-Shops sowie interessante, conversion-relevante Design-Tipps von der eigens aus Kalifornien angereisten Sandra Niehaus von Closed Loop Marketing. Sie stellte die Niehaus Wireframe-Technik vor, zu der es bereits auf konversionskraft nähere Infos gibt.
Besonders nennenswert war überdies auch der Vortrag von Laurent Müllender, der anschaulich aufzeigte, wie CRO-Prozesse mit Hilfe von Data Mining optimiert werden können. Ziel ist hier, zu erklären, warum man bestimmte Testergebnisse erhält und wie eine Business Analyse für Conversion Optimierung genutzt werden kann.
Prof. Dr. Mario Fischer schloss schließlich den Conversion Summit mit einem amüsanten und kurzweiligenVortrag über Schwächen von Websites.
Tag 2: Conversion Camp
Beim Conversion Camp standen vor allem die Teilnehmer selbst im Fokus und jeder hatte die Möglichkeit, zu einem beliebigen Thema eine Session zu halten. Interessanteste Themen waren das Zusammenspiel von CRO und SEO (Astrid Staats und Jens Fauldrath) sowie zahlreiche Testkonzepte. Auch Conversiondoktor Gabriel Beck hielt zwei gut besuchte Sessions zu den Themen Facebook-Landingpages (Präsentation gibt`s hier) und Testkonzepte. Darüber hinaus war auch Conversion Optimierung im B2B-Bereich ein zentrales Thema.
Fazit
Insgesamt bot der Conversion Summit viele Informationen und Impulse durch sehr spannende und kurzweilige Vorträge. Dass ein großer Anteil an ausländischen Rednern zu Gast war (u.a. aus den USA, UK, Schweden, Niederlande), spricht für die besondere Klasse dieser Veranstaltung und ermöglichte den Teilnehmern einen internationalen Blickwinkel auf das Thema Conversion Optimierung.
Das sehr abwechslungsreiche Programm zeigte relativ neue Blickwinkel auf, wie z.B. die Kombination von CRO und Data Mining, und bot überdies viele praktische Informationen und Erfolgsbeispiele. Als Trendthemen erwiesen sich darüber hinaus vor allem die Conversion Optimierung in den Bereichen Mobile Commerce und Social Media.
Darüber hinaus war auch die Stimmung unter den Teilnehmern bestens. So gab es in den Pausen genügend Gelegenheiten zum persönlichen Austausch und auch am Abend ergab sich spontan ein Treffen einiger Teilnehmer in geselliger Atmosphäre.
Alles in allem eine sehr gelungene Veranstaltung, über die übrigens auch fleißig getwittert wurde (#cs11, #cc11).
Weitere recaps zu Conversion Summit und Camp gibt es hier:
- colognewa, http://www.colognewa.de/188/conversion_optimierung_summit
- Modern Props, http://www.modern-props.de/blog/2011/recap-zum-conversion-summit-camp-2011/
- Namics Weblog, http://blog.namics.com/2011/09/conversion-summ.html
- Jens Fauldrath, http://www.inhouse-seo.de/conversionsummit-2011/
Marketingsherpa gilt wohl als eine der besten Quellen für hochwertige Analysen und Reports. Für den Bereich Conversion-Optimierung ist vor kurzem der Landing Page Optimization Benchmark Report 2011 erschienen. Hierfür wurden 2.673 Marketing-Experten zum Thema Landing Page Optimierung und Testing befragt. Nachfolgend die interessantesten Ergebnisse in Kürze.
Die Ladezeit und Performance einer Website bzw. eines Blogs lässt sich inzwischen durch zahlreiche – oft auch kostenlose – Online-Tools testen. Zwei davon sollen hier etwas näher vorgestellt werden.
Loads.in ist ein relativ neuer Dienst, durch den man die Ladezeit einer Website mit verschiedenen Browsern aus über 50 Orten auf der Welt simulieren kann. Die Zeitunterschiede können dabei teilweise wirklich enorm ausfallen – gerade für international agierende Unternehmen lohnt sich also ein Blick auf die verschiedenen Länder- und Browsereinstellungen.
Zusätzlich werden Screenshots der jeweiligen Website zu verschiedenen Zeitpunkten angezeigt, um besser beurteilen zu können, wie sich die Ladezeit auf einen typischen Besucher auswirkt. Für einen detaillierteren Einblick sorgt der optionale „Waterfall chart“ – dieses Diagramm zeigt genau an, welches Objekt zu welchem Zeitpunkt geladen wird (Webentwickler kennen diese Ansicht sicher bereits aus „Firebug“). Somit lassen sich eventuelle Schwachstellen finden und Websiteressourcen wie z.B. Grafiken oder Scripts u.U. noch weiter optimieren.
Wenn Sie sich auf die Suche nach einem neuen LCD TV machen, oder sich überlegen, ein neues Auto zu kaufen, so denken Sie sicherlich auch an einen Experten in Ihrem Freundeskreis, der Ihnen in der Entscheidungsphase beisteht. Häufig sagt man sich: “Da frag ich den Klaus (oder XY), der weiß da bescheid.”
Vor allem Bewertungen zu Produkten von Freunden, die diese bereits gekauft haben, können die eigene Kaufentscheidung maßgeblich beeinflussen.
Dieses Empfehlungsverhalten lässt sich aber auch auf eCommerce übertragen. Produktbewertungen sind dabei nichts Neues, allerdings zeigt eine aktuelle Studie von Forrester (im Auftrag von Bazaarvoice und RichRelevance) eindrucksvoll, in welchem Maße Internet-Nutzer von Bewertungen beeinflusst werden.
Hier die wichtigsten Erkenntnisse dieser Studie und wie man diese für seinen Online Shop verkaufsfördernd nutzen kann.

Am 12. April fand im Münchner Leonardo Royal Hotel die Google Veranstaltung „thinkmobile with Google“ statt, bei der sich alles rund um die Themen Smartphone und mobile Anwendungen drehte. Lange wurde der Durchbruch des mobile Web prognostiziert, doch nun soll es endlich beim Konsumenten, aber auch bei Marketer, bei Agenturen und auf Unternehmensseite angekommen sein. Diese Erkenntnis bestätigte sich durch die Präsentation der ersten Ergebnisse der Studie “Mobile Consumer Behaviour”, die Google zusammen mit der Fachgruppe Mobile des BVDW durchgeführt hat. Sobald die Studie veröffentlicht wird, werden wir die Ergebnisse hier im Blog vorstellen.

Gleich zu Beginn der Veranstaltung wurde von Stefan Hentschel (Head of Mobile Ad Sales DACH, Google) darauf hingewiesen, dass man sich im Vorfeld genau überlegen sollte, wohin die Reise gehen soll. Dabei ist es nicht immer sinnvoll, eine umfangreiche und aufwendige App zu programmieren. Eine Smartphone-Optimierung der bestehenden Webseite ist meist schon ausreichend und kann schneller und kostengünstiger realisiert werden. Beide Varianten bieten Vorteile, aber auch Nachteile, die es im Vorfeld abzuwägen gilt – so Stefan Hentschel.
Großen Anklang fanden die ersten Ergebnisse der Studie “Mobile Consumer Behaviour”, die Google zusammen mit der Fachgruppe Mobile des BVDW durchgeführt hat. Auch der Vortrag von Amanda Rosenberg (Business Development Manager Mobile, Google) über Google App Highlights, wie „Voice Search“ oder „Translate“, wurden mit regem Interesse verfolgt.
Neben den interessanten Vorträgen aus verschiedenen Blickrichtungen, rundete Google die Veranstaltung mit informativen Workshops ab. Hier wurde auf folgende vier Themen genauer eingegangen:
- Mobile Search mit Google Adwords
- Mobile Display per Google/AdMob
- Mobile Publisher Workshop bzgl. Google/AdMob
- Mobile Usability
Den wohl für Webdesigner und aus Conversion-Sicht interessantesten Vortag der Veranstaltung präsentierte Jos Meijerhof (Project Manager Conversion, Google) zum Thema mobile Usability. Jos erläuterte wichtige grafische, konzeptionelle und technische Anregungen zur Einhaltung einer guten Usability auf mobilen Devices. Dahingehend gab er den Teilnehmern außerdem einige Tipps mit auf den Weg, um den Start ins mobile Zeitalter möglichst problemlos meistern zu können.
Einen schönen Ausklang des Abends hatte unser Team dann mit der zeitgleich stattfindenden Networking Party der TactixX auf der Praterinsel.
Weitere interessante Infos von der analogen Veranstaltung in New York finden Sie unter Slideshare und ein Video sowie ein ausführliches Recap auf mobile-Mat.
Die meisten werden aus der (mehr oder weniger lang zurückliegenden) Schulzeit John Steinbecks Geschichte Of Mice and Men – Von Mäusen und Menschen kennen. Starten wir mal mit den Menschen (die Kuh schließt den Reigen
Jim Sterne eröffnete den eMetrics Marketing Optimization Summit, der wieder parallel zur SMX in München stattfand (siehe recap Tim Schmid), in gewohnt brillanter Manier mit seiner Keynote „The Human Side of Web Analytics“. Jim Sterne ist einer der Gründungspräsidenten der Web Analytics Association (WAA) und Gründer des weltweiten eMetrics Marketing Optimization Summit. Er hob in mehrfacher Hinsicht auf den menschlichen Faktor ab:
- Es bedarf erfahrener und kreativer Analysten, die aus den Myriaden an Daten und bunten Grafiken, die moderne Tools ausspucken, echte Erkenntnisse entwickeln, aus denen dann auch praktische Maßnahmen abgeleitet werden können.
- Außerdem sei es entscheidend, den kommunikativen Aspekt zu bedenken: wie kommuniziere ich mit wem in adäquater und damit erfolgversprechender Weise? Menschen funktionieren als soziale Wesen über Geschichten, „it’s ‘about telling stories“. Ich muss Menschen fesseln können, ich muss ihnen in ihrer Sprache verständlich machen können, warum welche Daten für sie relevant sind. Das funktioniert effektiver, wenn man die Perspektive des anderen einnimmt und diesen mit der genau richtigen Menge im für ihn richtigen Format versorgt und ihn nicht mit unverdaulichen Datenbergen überschüttet:
„Think of data like food. Too little leads to malnutrition, too much leads to indigestion. Too bland is boring. Too rich leads to a mad-dash to the bathroom.”
Im persönlichen Gespräch erzählte er mir von einer Begegnung mit einem Kulturanthropologen, der ihn zu einer Folie inspirierte, die auf humorvolle Art genau das Problem der verschiedenen Sprachen verdeutlicht: Der Online Marketer versteht nur bla bla bla, während der Analyst nicht merkt, dass sein Jargon nicht verstanden wird. Genau das gilt es zu vermeiden, wenn man die Web Analyse erfolgreich in Unternehmen etablieren will.
Dies lässt auch an Avinash Kaushiks gern zitierten Ausspruch vom „Reporting Squirrel“ denken. Ein guter Analyst arbeitet nicht einfach Anfragen ab, sondern sollte den Auftraggeber vielmehr bitten, die eigentlich interessierende „Business Question“ zu stellen. So wird es dem Analysten überlassen, die Übersetzung in „Web Analytics Sprech“ und entsprechende Metriken zu leisten und dem Gegenüber sinnvolle Information zu liefern.
Jim Sterne gelang es wie gewohnt, die Zuhörer in seinen Bann zu schlagen und mit Anekdoten aus seinem reichhaltigen Erfahrungsschatz und Denkanstößen auf intelligent-humorvolle Weise zu begeistern.












