Gute Aussichten für bezahltes Suchmaschinenmarketing

Der aktuelle „Search Advertising Trend Report“ von Kenshoo, einem international führenden  Marketingtechnologie-Unternehmen zeigt gute Aussichten für das bezahlte Suchmaschinenmarketing im Jahr 2013. Sinkende Klickkosten und steigende Klickraten im ersten Quartal machen uns zuversichtlich, dass 2013 ein erfolgreiches Suchmaschinenmarketing-Jahr wird.

 

Der „Search Advertising Trend Report“ wird quartalsweise erstellt und beruht auf Kampagnen-Daten der Kenshoo Kunden. Die Online-Marketing-Budgets dieser Kampagnen liegen laut Kenshoo bei insgesamt etwa 3 Millionen US Dollar. Der Report untersucht die Entwicklungen bei bezahlten Suchmaschinenanzeigen in den USA und der Europäischen Union bzw. Großbritannien.

 

Budgets für Suchmaschinenanzeigen

Die Budgets für Suchmaschinenanzeigen stiegen laut Kenshoo im Jahr 2012 um insgesamt 32% im Vergleich zum Vorjahr. Und dies obwohl die Budgets im dritten und vierten Quartal 2012 deutlich unter den Budgets aus 2011 lagen. Darüber hinaus zeigt die aktuelle Quartalsübersicht die starken Differenzen zwischen dem jeweils ersten und vierten Quartal:

 

Quartalsübersicht Budgeteinsatz

Quartalsübersicht Budgeteinsatz
Quelle: Studie: Kenshoo Global Search Advertising Trends Q1 2013

 

So gingen die Ausgaben für Suchmaschinenanzeigen im ersten Quartal 2013 um 16% zurück während sie im vierten Quartal 2012 noch um 25% gestiegen waren. Eine ähnliche Entwicklung gab es im Vorjahr.

 

Cost-per-Click

Im ersten Quartal 2013 lag der durchschnittliche Cost-per-Click (CPC) aller Länder bei günstigen $ 0.39 – der niedrigste Wert seit Anfang 2012. Nur in Großbritannien wurden mit durchschnittlich $ 0.44 höhere Klickpreise als in den USA ($ 0.38) und der Europäischen Union ($ 0.36) gezahlt:

 

Quartalsübersicht Klickpreise

Quartalsübersicht Klickpreise
Quelle: Studie: Kenshoo Global Search Advertising Trends Q1 2013

 

Darüber hinaus waren im letzten Jahr die Klickpreise in der Europäischen Union nicht nur die günstigsten, sondern auch die stabilsten. In den USA und Großbritannien gab es größere Schwankungen und vor allem im letzten Quartal 2012 mussten dort höhere Klickpreise gezahlt werden.

 

Impressionen und Klickrate

Das Gesamtvolumen an Impressionen lag im ersten Quartal 2013 26% unter dem Volumen vom ersten Quartal 2012 und etwas unter dem Volumen vom vierten Quartal 2012:

 

Quartalsübersicht Impressionen

Quartalsübersicht Impressionen
Quelle: Studie: Kenshoo Global Search Advertising Trends Q1 2013

 

 

Demgegenüber lag das Klickvolumen im ersten Quartal 2013 21% über den Werten aus 2012 und etwas unter den Werten im vierten Quartal 2012. Die Klickrate ist im ersten Quartal 2013, im Vergleich zum ersten Quartal 2012, sogar um 62% gestiegen – von 1,04% auf 1,68%:

 

Quartalsübersicht Klickvolumen

Quartalsübersicht Klickvolumen
Quelle: Studie: Kenshoo Global Search Advertising Trends Q1 2013

 

 

Budgetverteilung und Klicks nach Gerät

Deutliche Unterschiede bei der Budgetverteilung und den erzielten Klicks zeigten sich im ersten Quartal 2013 hinsichtlich Gerät und Land:

 

Budget- und Klickverteilung nach Gerätetypen

Budget- und Klickverteilung nach Gerätetypen
Quelle: Studie: Kenshoo Global Search Advertising Trends Q1 2013

 

Insgesamt gab es die höchsten Budgets für Suchmaschinenanzeigen auf Computern und Tablets, die geringsten für Anzeigen auf Mobilgeräten. In den USA wurden 86% des Budgets für Anzeigen auf Computern ausgegeben, 9% für Tablet-Anzeigen und 5% für Anzeigen auf Mobilgeräten.

In Großbritannien wurden 75% des Budgets für Anzeigen auf Computern ausgegeben, 17% für Tablet-Anzeigen und 8% für Anzeigen auf Mobilgeräten. Dementsprechend gab es die meisten Anzeigen-Klicks auf Computern und die geringsten auf Mobilgeräten.

Im Vergleich zur Verteilung des Mediabudgets ist der prozentuale Klickanteil über Mobilgeräte und Tablets in den USA höher als über Desktop-Geräte. Wohingegen in Großbritannien das Klick-Niveau von Desktop und Smartphones über den Tablets lag.

Wir sind gespannt, ob sich die positive Entwicklung von Klickpreisen und Klickraten auch im zweiten Quartal 2013 fortsetzt und wie sich das Verhältnis zwischen den einzelnen Geräten entwickelt.

 

 

 

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